Kunden-News


Projekte
Kunden

Projektbild

Vion Mitarbeiter-Magazin 02/2016 erschienen

„unter uns“ heißt das Mitarbeiter-Magazin unseres Kunden Vion. Die Ausgabe 02 des Jahres 2016 ist 40 Seiten stark und liefert umfassende Informationen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des international agierenden Fleischkonzerns. Top-Themen sind: Die Vion-Transparenz-Initiative, der frische Online-Shop „beilerei.com“ und das neue Reputationskonzept „Whistleblower“. Die „unter uns“ ist ein von uns entwickeltes, redaktionell, und grafisch umgesetztes Magazinkonzept. Diese umfassende Mitarbeiterinformation erscheint zwei Mal pro Jahr in den Sprachen Deutsch und Niederländisch.

Projektbild

Erfolgreiche Medien-Sommerreise

Für unseren Kunden Vion Food Group haben wir eine zweitägige Medienreise organisiert und durchgeführt. Im Mittelpunkt standen die Themen Bio-Fleischvermarktung des Labels „De Groene Weg“ sowie das top aktuelle Agrarthema Ebermast und Ferkelkastration. Die Reise führte zunächst in die Niederlande zum Vion-Standort Groenlo („De Groene Weg“) und nach Deventer (Bio-Metzgerei); in Deutschland besuchten die Medienvertreter einen erfahrenen Ebermäster in Meppen bevor es am nächsten Tag zum größten Vion Schweineschlachtbetrieb Emstek weiterging. Gesprächspartner für die Journalisten waren die Vion Vorstände Bernd Stange und Frans Stortelder, sowie der Direktor Landwirtschaft, Dr. Heinz Schweer, und Emstek-Geschäftführer Andre Geven.

Projektbild

PDF herunterladen

Projektbild

Neue Ausgabe der AutoBusiness

Nach ihrem Relaunch erschien jetzt die zweite Ausgabe der AUTOBUSINESS. Das Mitglieder-Magazin unseres Kunden VW und des AUDI-Händlerverbands hat einen neuen Look. Verantwortlich für das redaktionelle Qualitätsmanagement betreuen wir die einzige Fachzeitschrift, die sich an Inhaber und Führungskräfte der Volkswagen und Audi Organisationen richtet, seit Anfang dieses Jahres. Das Magazin mit dem redaktionellen Schwerpunkt praxisbezogener Analysen, umfassender Marktberichte sowie Informationen aus dem Volkswagen Konzern erscheint vier- bis fünfmal pro Jahr in einer Auflage von 2.500 Exemplaren.

Vion baut neuen Rinderschlachthof im Norden von Holland

Vion baut im Norden der Niederlande einen weiteren großen Rinderschlachtbetrieb. Mit dieser neuen Produktionsstätte rückt Vion ins Zentrum der Viehzucht in der Provinz Friesland und verkürzt dadurch die Transportzeiten und -wege für die Tiere. Für Vions Rindfleischchef Bernd Stange hat diese Investition nicht nur strategische Gründe, sondern ist gleichzeitig ein deutliches Bekenntnis zu Regionalität und Tierschutz.

Vion arbeitet an dem neuen Standort mit dem Waddenvlees-Konzern zusammen. Die Partnerschaft besteht schon seit mehr als zehn Jahren und wird intensiviert. Waddenvlees liefert in Zukunft für Vion die Rinder an den neuen Schlachtbetrieb und stellt gleichzeitig die eigenen Schlachtaktivitäten ein.

Der Betrieb konzentriert sich auf die Schlachtung sowie die Zerlegung von Rindern. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf dem immer stärker wachsenden Segment Bio-Rinder. Vion und Waddenvlees sind schon heute gemeinsam Marktführer bei Rindfleisch in Bioqualität. In den neuen Schlachtbetrieb investiert Vion 14 Millionen Euro, er wird eine Kapazität von etwa 2.500 Rindern pro Woche haben und bietet etwa 100 Arbeitsplätze.

„Die Entscheidung für dieses Projekt ist für alle Beteiligten eine gute Nachricht. Wir erhalten damit einen Standort im Zentrum der Viehzucht im Norden der Niederlande”, sagt Francis Kint, CEO von Vion. „Mit dieser Investition arbeiten wir an kürzeren Lieferketten mit mehr Transparenz, Lebensmittelsicherheit und besserer Qualität.” Die Landwirte erhalten damit von Vion alle relevanten Informationen über ihre Rinder wie Schlachtdaten und Gesundheitsbefunde. Für COO Beef Bernd Stange ist es wichtig, dass mit dem neuen Rinderbetrieb verstärkt „nachhaltige Fleischkonzepte wie Weiderind, Waddengoud und Rindfleisch in Bio-Qualität vermarktet werden können“.

In den letzten drei Jahren hat Vion große Investitionen in die technische und bauliche Modernisierung seiner Standorte in Holland und Deutschland, besonders in Groenlo, Vilshofen und Landshut getätigt. Im bayerischen Waldkraiburg wird der Schlachthof gerade zu einem der leistungsfähigsten und modernsten Rinderbetriebe in Europa ausgebaut, der zum Ende der zweiten Jahreshälfte 2016 seine volle Leistungsstärke erreicht. Der neue Betrieb in Nordholland ergänzt das Vion-Netz der Rinderbetriebe und fügt sich exzellent in die Unternehmensstrategie von mehr Tierschutz, Regionalität und optimaler Infrastruktur ein.

PDF herunterladen

Vion Food erzielt 2015 wieder Gewinn und setzt mehrjähriges Investitionsprogramm fort

Vion Food erzielte 2015 bei einem Umsatz von 4,6 Milliarden Euro ein Nettoergebnis von 22 Millionen Euro. Das gab der international operierende Fleischproduzent an diesem Donnerstag bekannt. Im Jahr 2014 lag der Nettoverlust bei 21 Millionen Euro. Diese Ergebnisse wurden trotz der schwierigen Marktbedingungen, insbesondere im Segment Schweinefleisch, erreicht. Diese hatten einen negativen Einfluss auf das EBITDA. In 2015 hat Vion Food das auf mehrere Jahre ausgerichtete strategische Investitionsprogramm seiner Standorte weiter umgesetzt und insgesamt 64 Millionen Euro investiert. Kernziel des Programms ist die Verbesserung der Produktionsinfrastruktur.

Die Eckdaten der vorgelegten Bilanz 2015:

  • Ein Nettoergebnis von 22 Millionen Euro gegenüber einem Nettoverlust von 21 Millionen Euro im Jahr 2014.
  • Das Betriebsergebnis erhöhte sich um 11 Millionen Euro auf 31 Millionen Euro (2014: 20 Millionen Euro). Dieses Ergebnis wurde trotz eines niedrigeren EBITDA erreicht, wozu niedrigere Restrukturierungskosten und außerplanmäßige Abschreibungen beitrugen.
  • Negative Nettoverbindlichkeiten in Höhe von 52 Millionen und de facto schuldenfrei.
  • Robuste Bilanz mit einer Eigenkapitalquote von 44,1 %.
  • Bedeutende wirtschaftliche und operative Errungenschaften sowie signifikante Investitionen.

Die 2014 begonnene Strategie macht sich bezahlt

Für Francis Kint, CEO bei Vion Food, dokumentiert die Bilanz 2015 ganz deutlich „die Fortsetzung des im Jahr 2014 begonnenen Aufwärtstrends“. Kint weiter: „Wir haben in die Verbesserung unserer Produktionsinfrastruktur investiert. Dies hat in den vergangenen zwei Jahren zu einer Konzentration von 35 auf 25 Produktionsstandorte geführt, ohne dabei Volumen zu verlieren. Außerdem haben wir weitere Fortschritte bei der Wertschöpfung aus unserem Lebendvieh-Bestand erzielt. Die Hauptfaktoren dafür waren eine bessere Verwertung des Rohstoffes und die aktive Förderung unserer Tierschutz- und Regionalprogramme.“

2015 bestätigte Vion Food seine einzigartige Position zur Förderung des Vertrauens in die Branche. In unserer Vorbildrolle übernehmen wir eine Trichterfunktion zwischen der weit verzweigten Tierzucht einerseits und der fleischverarbeitenden Industrie andererseits, sodass Vion Food automatisch und notwendigerweise zum Prozesskoordinator in seinen Märkten geworden ist. In dieser Position garantiert Vion Food die Herkunft des Fleisches, fördert und belohnt die tierfreundlichen Zuchtbetriebe und sichert die Lebensmittelsicherheit, die Qualität und das Verbrauchervertrauen.“

Wirtschaftliche Entwicklungen

2015 herrschten schwierige Marktbedingungen, die die gesamte Branche unter Druck setzten, insbesondere aber die Schweinefleischindustrie. Mit den folgenden Punkten möchte Vion Food die Situation seiner Landwirte verbessern: Verbesserung der eigenen Effizienz, Schaffung und Verwaltung von effizienten Lieferketten und Nutzung der eigenen Unternehmensgröße zur Optimierung der Verwertungsketten und die Verbesserung des Zugangs zu den globalen Märkten.

2015 hat Vion Food die Rolle als umfassender Kettenkoordinator für unsere drei Unternehmensbereiche in die Praxis umgesetzt. Unsere Schweinefleisch-Division hat mit dem Good-Farming-Star-Programm die komplette Kette organisiert und umgesetzt. 150, nach speziellen Tierschutzprogrammkriterien ausgewählte, Landwirte wurden operativ begleitet und die Lieferung von Frischfleisch-Produkten und Fleischprodukten am Ende der Kette wurde organisiert. Das stellte die Nachhaltigkeit des Programms sicher. Unser Bereich Food Service schloss einen mehrjährigen Vertrag mit einer großen Hamburger-Restaurantkette ab und Vion Food übernahm die Führung in der gesamten Wertschöpfungskette. Die Basis dafür lieferte das transparente und detaillierte Rückverfolgungssystem für Branchen- und Markt-KPIs. Im Jahr 2015 erhielt unsere Rindfleisch Division außerdem den renommierten ECR-Award für ein Programm zur Bündelung von Frischprodukten an seinem Standort in Großostheim. Die Jury würdigte die kombinierte Lieferung an Logistikzentren für den Einzelhandel, wodurch der Straßentransport pro Jahr auch zukünftig um 2,6 Millionen Kilometer reduziert wird.

Operative Entwicklungen und Investitionen

Im Laufe des Jahres 2015 hat Vion Food das Netzwerk seiner Produktionsstandorte weiter optimiert. Ein Standort für Schweinefleisch (Straubing) und zwei Standorte für Rindfleisch (Anklam und Frankfurt) wurden geschlossen. Ein weiterer Standort für Schweinefleisch (Bad Neustadt) wurde verkauft. Parallel zu den Schließungen und dem Verkauf wurden erhebliche Investitionen getätigt, um verschiedene Standorte, gemäß unserer Strategie der weiteren Optimierung unseres Footprints, auszubauen und zu modernisieren. Dies betrifft die Standorte in Groenlo, Landshut, Vilshofen und Waldkraiburg. Im August 2016, nach Beendigung der Umstrukturierung, wird Waldkraiburg in Süddeutschland einer der modernsten Verarbeitungsbetriebe für Rindfleisch in ganz Europa sein. In unserem Bereich Food Service haben wir in beide Standorte investiert (Holzwickede und Groβostheim), um unsere Produktionskapazitäten zu steigern und unsere Kompetenz zu erweitern. Insgesamt investierte Vion Food im Jahr 2015 in seine Standorte 64 Millionen Euro.

Finanzergebnis und Finanzposition

Konsolidierte Kennzahlen

(Beiträge in Millionen Euro)20152014
Netto-Umsatzerlöse4.5714.992
>Netto-Umsatzerlöse aus fortgeführten Aktivitäten4.5714.833
Normalisiertes EBITDA4660
>Normalisiertes EBITDA aus fortgeführten Aktivitäten4558
Betriebsergebnis3120
Nettoergebnis22(21)
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit3480
Negative Nettoverbindlichkeiten5287
Eigenkapitalquote44.1%40.5%

2015 wurden die Netto-Umsatzerlöse des Konzerns von niedrigen Fleischpreisen, insbesondere im Schweinefleischbereich, negativ beeinflusst. Obwohl die Absatzmengen relativ stabil blieben, hatte dies einen Einfluss auf die Margen. Daraus ergab sich, dass das normalisierte Ergebnis vor Zins, Steuer und Abschreibungen (EBITDA) aus den fortgeführten Aktivitäten um 13 Millionen Euro auf 45 Millionen Euro sank (2014: 58 Millionen Euro). Trotzdem erhöhte sich das Betriebsergebnis um 11 Millionen Euro auf 31 Millionen Euro (2014: 20 Millionen Euro), wozu 18 Millionen Euro niedrigere Restrukturierungskosten und 6 Millionen Euro außerplanmäßige Abschreibungen beitrugen.

2015 verzeichnete Vion Food wieder ein positives Nettoergebnis mit einem Nettogewinn von 22 Millionen Euro gegenüber einem Nettoverlust von 21 Millionen Euro im Jahr 2014. Die Gründe hierfür liegen hauptsächlich in der Verbesserung des Betriebsergebnisses um 11 Millionen Euro und in den um 16 Millionen Euro niedrigeren Finanzaufwendungen, die hauptsächlich auf eine außergewöhnlich hohe Zinsbelastung bei Pensionen im Jahr 2014 zurückzuführen sind.

Mit Bruttoverbindlichkeiten von 70 Millionen Euro sowie Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten von 123 Millionen Euro ist Vion Food de facto schuldenfrei und hat 52 Millionen Euro negative Netto-verbindlichkeiten (2014: 87 Millionen). Unsere Eigenkapitaldecke erhöhte sich von 397 Millionen Euro auf 416 Millionen Euro und unsere Zahlungsfähigkeit blieb auch im Jahr 2015 mit 44,1% hoch (2014: 40,5 %).

Prognose für 2016

Für den ersten Teil des Jahres wird ein anhaltender Preisdruck auf den Schweinefleischsektor erwartet, obwohl dieser teilweise durch die EU-Beihilfe für private Lagerhaltung gemildert wird. Vor der zweiten Jahreshälfte erwarten wir keine Rückkehr zu einem normaleren Preisniveau. In der Rindfleischbranche wird die kontrollierte Reduzierung der Milchproduktion das Schlachtvolumen beeinflussen. In unserem Bereich Food Service planen wir ein weiteres Wachstum und die Expansion unseres Vertriebs durch die Erweiterung unseres Sortiments an tiefgefrorenen Produkten.

Jahresbericht 2015

Der Jahresbericht 2015 von Vion Food ist in deutscher, englischer und niederländischer Sprache auf unserer Website verfügbar www.vionfoodgroup.com.

PDF herunterladen

Vion-Betäubungsanlagen vom Tierschutzbund zertifiziert

Emstek. Das Fleischunternehmen Vion hat Vorwürfe der Tierrechtsorganisation Peta als falsch zurückgewiesen, in Schlachthöfen des Konzerns würden Schweine tierschutzwidrig mit Kohlendioxid betäubt. „An Vion Standorten in Deutschland werden CO2 Backloader-Anlagen eingesetzt, die von Tierschutz-Wissenschaftlern als eine der derzeit bestmöglichen Praxisalternativen zur Betäubung von Schweinen angesehen werden“, sagte Unternehmenssprecher Karl-Heinz Steinkühler.

Die von Peta gestellten Strafanzeigen gegen drei Betriebe weist Vion als unbegründet zurück. Dass die derzeitig eingesetzten Systeme die aktuell besten Praxisalternativen darstellen zeigt auch, dass die Kohlendioxidanlage von Vion Zeven vom Tierschutzlabel des Deutschen Tierschutzbunds akzeptiert und zertifiziert ist. Die anderen Vion Schweineschlachtbetriebe arbeiten mit den gleichen technischen und organisatorischen Anlagen. Die Betäubung an allen Standorten wird kontinuierlich mit diversen Messsonden computergesteuert überwacht. „Im Sinne des Tierschutzes sind wir offen für die Entwicklung verbesserter Betäubungssysteme, sollten wissenschaftliche Erkenntnisse vorliegen, dass diese in Funktion und Praktikabilität zu einer Verbesserung beitragen. Hier bringen wir uns aktiv in Forschungsprojekte ein und stehen im Dialog mit diversen Tierschutzorganisationen und Wissenschaftlern.“

Wie falsch die Beschuldigungen von Peta sind, zeigt zudem die Tatsache, dass die Organisation Strafanzeige gegen die Schweineschlachtung in Holdorf in Niedersachsen gestellt hat. In Holdorf unterhält Vion ausschließlich einen Zerlegebetrieb – Schweine werden hier nicht geschlachtet.

PDF herunterladen

Auszeichnung für die Optimierung der partnerschaftlichen Wertschöpfungskette
Vion gewinnt ECR-Award 2015

Für die herausragende Leistung bei der Optimierung einer partnerschaftlichen Wertschöpfungskette hat die Vion Convenience GmbH gestern Abend in Bonn den renommierten ECR-Award erhalten. Das Unternehmen aus dem bayerischen Großostheim, eine wichtige Einheit des Lebensmittelkonzerns Vion Food Group, gewann die begehrte Auszeichnung zusammen mit acht weiteren Geschäftspartnern für ein „Cross-Docking aus Industrie, Logistik und Handel“.

Laut Jury, der zahlreiche renommierte Unternehmensvertreter aus Handel, Industrie und Dienstleistung angehörten, haben es die Beteiligten in beispielhafter Weise verstanden, die Lieferung bis zu zwei Grad Celsius gekühlter Lebensmittel mit kurzer Mindesthaltbarkeit punktgenau in nur 14 Stunden zu organisieren und abzuwickeln. Noch nie sei ein flächendeckendes Cross-Docking-System für eine Belieferung an sechs Tagen in der Woche derart effizient eingeführt worden. Der Handel könne bis 17 Uhr bestellen und erhalte bis zum nächsten Morgen die ultrafrischen Produkte. „Vion führt bei diesem Prozess die Regie,“ erklärt Freddy Heger, Geschäftsführer der Vion Convenience GmbH, das System. „Ein Großteil der Ware kommt bei uns in Großostheim an, wird hier kommissioniert und mit Lieferscheinen versehen.“ Die Abstimmung mit den Partnern klappe „hervorragend“. Die Pünktlichkeit liege bei 99,8 Prozent. „Das macht uns stolz, ist aber auch unser Anspruch“, sagt Heger.

Da die Vion Convenience GmbH aus Großostheim schon über eine funktionierende „zwei Grad Celsius Lieferlogistik“ verfügte, kam 2010 bei den Lebensmitteleinzelhändlern Netto Markendiscount und später Edeka Nordbayern die Idee auf, größere Warenströme zu bündeln. Durch deren Vermittlung meldeten sich die Erich Geiger e.K., die Euro Fish GmbH, die Friki Döbeln GmbH sowie Artland Convenience GmbH bei der Vion Convenience Großostheim, um die Anlieferungen im Frischebereich gemeinsam durchzuführen und so stark schwankende Mengen zu vermeiden. Die Transportunternehmen G&P-Logistikgesellschaft mbH und die Eurofresh Logistics GmbH bringen die Artikel zu den Zielpunkten.

Alle beteiligten Unternehmen wurden dafür mit dem Preis belohnt, der als Oscar der Konsumgüterindustrie gilt. Nach fünf Jahren in der Praxis seien die Erwartungen weit übertroffen worden, zieht Heger Bilanz. „Die Auslastung der Fahrzeuge hat sich um 50 Prozent erhöht, die Lieferperformance um 15 Prozent. Die Anzahl der Rampenkontakte bei der Anlieferung konnte um 60 Prozent verringert, die Wartezeit um 20 Prozent verkürzt werden.“ Außerdem würden nun 2,6 Millionen Transportkilometer im Jahr eingespart. „Dafür müssten sonst zum Ausgleich 200 000 Bäume gepflanzt werden“, hebt Heger abschließend die positive Umweltbilanz hervor. „Besser kann man das doch wohl nicht machen!“

PDF herunterladen

Unternehmen der Fleischwirtschaft wollen Stammbelegschaft erhöhen
Vion unterzeichnet Selbstverpflichtung

Nach intensiven Verhandlungen mit dem Bundeswirtschaftsministerium haben Vion und andere Unternehmen an diesem Montag eine Standortoffensive für die deutsche Fleischwirtschaft vereinbart. In Zukunft setzen sich die Unterzeichner, Geschäftsführer Bernd Stange für die Vion GmbH, gemeinsam für noch attraktivere Arbeitsbedingungen in ihren Betrieben ein.

Als Arbeitgeber von vielen Millionen Menschen in der Ernährungswirtschaft sichern die Unternehmen die Qualität und Sicherheit der Erzeugung von Lebensmitteln in Deutschland für die nationalen und internationalen Märkte.

Die Bundesregierung unterstützt das Bestreben der Fleischwirtschaft, diese führende Position zu halten und Deutschland als Produktionsstandort von Lebensmitteln zu stärken. Die Arbeitgeber versicherten in dem gemeinsam unterschriebenen Papier, Ihre Branche als attraktiven und zukunftssicheren Beschäftigungsort weiterzuentwickeln. Vor allem sollen die Lebensbedingungen für die Beschäftigten verbessert werden.

In der Selbstverpflichtung bekräftigten Vion und die anderen Firmen, im Rahmen der wirtschaftlichen Verhältnisse den Anteil der Stammbelegschaft zu erhöhen und auszubauen. Daneben wird das Ziel verfolgt, den Anteil der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu erhöhen, die in den deutschen Sozialversicherungen abgesichert sind. In der Selbstverpflichtung ist vereinbart worden, dass bis zum Juli 2016 alle Beschäftigten in Deutschland sozialversichert sind. Vion als Arbeitgeber erfüllt schon heute bis auf wenige Ausnahmen diese Bedingungen; bis Ende des Jahres 2015 werden alle Vion-Beschäftigten in Deutschland sozialversichert sein.

Darüberhinaus ist vereinbart worden, dass unter Einhaltung geltenden Rechts die Werkvertragspartner verpflichtet sind, ihre Mitarbeiter in Deutschland zu versichern. Bei Verstößen gegen die Verpflichtung besteht die Möglichkeit zum außerordentlichen Kündigungsrecht und zur Verhängung erheblicher Vertragsstrafen.

Vion und die anderen unterzeichnenden Unternehmen bekräftigen, verstärkt Auszubildende einzustellen, um die eigene Stammbelegschaft zu erhöhen. Die Ausbildung und Anwerbung von jungen Menschen hat bei Vion seit Jahren einen hohen Stellenwert. Auch die Weiterbildung und Qualifizierung von angelernten Mitarbeitern u. a. durch die Vion-Akademie wird intensiv verfolgt.

Die Fleischwirtschaft verpflichtet sich, jedes Jahr in einem Bericht an das Bundeswirtschaftsministerium die Fortschritte über die Vereinbarungen in der Gesamtbranche zu dokumentieren. In den Vion-Betrieben werden die bestehenden Vereinbarungen zu Mindestlohn und Sozialkodex regelmäßig durch unabhängige externe Wirtschaftsprüfer kontrolliert.

PDF herunterladen

LG München erlässt einstweilige Verfügung gegen Elke März-Granda

Das Landgericht München hat eine einstweilige Verfügung gegen die Landshuter ÖDP-Stadtverordnete Elke März-Granda erlassen. Danach darf die Politikerin ab sofort nicht mehr behaupten und verbreiten, „die Verwaltung der Stadt Landshut habe den Stadträten mitgeteilt, dass auf dem Vion Schlachthof in Landshut eklatante Verstöße gegen Hygienevorschriften festgestellt worden seien“. Weiterhin ist ihr die Wiederholung der Behauptung „eklatante Verstöße seien auf dem Vion Schlachthof in Landshut vorhanden“ untersagt worden.

Bei Verstößen gegen diese einstweilige Verfügung kann das Gericht gegen Frau März-Granda wegen jeder Zuwiderhandlung ein Ordnungsgeld bis zu 250.000 Euro, ersatzweise bis zu sechs Monaten Ordnungshaft, erlassen. Das Unternehmen Vion SBL Landshut GmbH und die Vion GmbH hatten den Antrag auf Erlass einer einstweiligen Verfügung gegen Frau März-Granda gestellt, nachdem sie sich geweigert hatte, eine entsprechende Unterlassungserklärung abzugeben.

PDF herunterladen

Vion konzentriert Rinderschlachtung im Norden auf Bad Bramstedt

Nach Investitionen von mehr als 1,5 Millionen Euro in die technischen Anlagen des Vion Fleischzentrums Bad Bramstedt konzentriert das Unternehmen seine Rinderschlachtung in Norddeutschland nun voll auf diesen Standort in Schleswig-Holstein. Mit der Kapazität von mehr als 3000 zu verarbeitenden Tieren in der Woche kann das Volumen des weitaus kleineren Standorts Anklam in Mecklenburg-Vorpommern aufgefangen werden. In Anklam wurden zuletzt noch 700 Rinder in der Woche geschlachtet, spätestens zum 30. September dieses Jahres soll hier die Produktion aufgeben werden. Das haben die Gesellschafter der Vion Anklam GmbH beschlossen.

In den vergangenen Jahren kooperierte der Standort schon sehr eng mit dem Vion Fleischzentrum Bad Bramstedt. Für Kunden und Lieferanten des Betriebes Anklam wird sich nichts ändern. Die leistungsfähige Logistik des Konzerns wird den Lebensmitteleinzelhandel, Metzgereien und die fleischverarbeitende Industrie wie bisher mit frischen Produkten beliefern. Die Vion Zucht- und Nutzvieh ist und bleibt ein verlässlicher Partner für die Erzeuger, die ihre Tiere bisher nach Anklam lieferten. Ebenfalls zum 30. September soll die Vion-Zerlegung am Schlachthof Frankfurt am Main geschlossen werden. Die Kunden in der Mitte Deutschlands, Metzgereien und Lebensmitteleinzelhandel, werden in Zukunft von den Vion-Standorten Hilden im Rheinland und Crailsheim in Baden-Württemberg beliefert.

Das Unternehmen Vion Food hat heute die Betriebsräte und Sozialpartner über die beabsichtigten Betriebsaufgaben informiert und angekündigt, umgehend die Gespräche über Interessenausgleiche und Sozialpläne aufzunehmen.

PDF herunterladen

Finanzierung in Höhe von 100 Mio. € für Vion Food

Vion Food konnte eine neue Finanzierung in Höhe von insgesamt 100 Mio. € vereinbaren. Das Geldgeber-Konsortium besteht aus der ABN AMRO und der NIBC. Die beiden Banken stellen jeweils 50 Mio. € zur Verfügung. Damit hat Vion Food sich für die kommenden Jahre eine solide Finanzierung gesichert, die gleichzeitig ein tragfähiges Fundament für eine gesunde Zukunft darstellt.

Die Finanzierung unterstreicht das Vertrauen in die Zukunft von Vion Food und in die von Vion Food abgesteckte Strategie. Schwerpunkt dieser Strategie ist ein verstärkter Fokus auf Valorisierung, um mit einer optimalen Verwertung der von Vion Food verarbeiteten Schlachttiere besser auf die Bedürfnisse des Markts reagieren zu können.

Vion Food ist der Ansicht, dass man sich mit dieser Finanzierung eine starke Basis für die Zukunft geschaffen hat. "Dies verleiht uns die nötige finanzielle Schlagkraft. Es fühlt sich ein wenig wie ein Neustart an, wenn wir nicht schon längst im Geschäft wären," sagt Interim-CEO Tom Heidman.

PDF herunterladen

Vion: Fachliche Argumentation überzeugt die Politik
Bundesregierung hat BSE-Tests abgeschafft

Nach Vion vorliegenden Informationen steht das Ende der verpflichtenden BSE-Tests bei der Rinderschlachtung nach erfolgter Unterzeichnung der Änderungsverordnung durch Bundesminister Christian Schmidt unmittelbar bevor. Trotz des europaweiten Rückgangs an Neuinfektionen in den vergangenen Jahren und einer Freigabe durch die EU, seit März 2013 gänzlich auf verbindliche BSE-Test bei gesund geschlachteten Rindern zu verzichten, hatte die Bundesregierung lange an den verpflichtenden BSE-Tests festgehalten. Der Bundesrat hatte sich im März 2015 für die Abschaffung ausgesprochen.

„Mit ihrer aktuellen Abkehr von der Test-Verpflichtung folgt die Bundesregierung dem längst fälligen Schritt, EU-Recht auch in diesem für die deutsche Landwirtschaft und Fleischverarbeitung wichtigen Punkt umzusetzen“, erklärte Vion COO Bernd Stange. „Als Marktführer für Rindfleisch haben wir besonders unter den erheblichen organisatorischen und bürokratischen Anforderungen gelitten, ohne dass es in den vergangenen Jahren noch ein Mehrwert für den Verbraucherschutz gegeben hat“. Mit Blick darauf, dass in Deutschland zuletzt keine BSE-Fälle mehr aufgetreten waren, so der Vion-Manager, „haben Aufwand und Verbrauchernutzen schon längst in keinem Verhältnis mehr gestanden“.

„Damit holen wir nach, was andere EU-Länder schon umgesetzt haben“, resümiert Xaver Fischer Geschäftsführer des Vion Standortes Furth im Wald, der sich seit Jahren für die Abschaffung des Tests eingesetzt hat. „Besonders danke ich der Politik für die Unterstützung, dass sie sich den Fachargumenten angeschlossen hat.“ Schließlich halte der Gesetzgeber an weiteren Vorsichtsmaßnahmen wie der Entfernung von Risikomaterialien, Verfütterungsverboten und der Untersuchung von verendeten, über 48 Monate alten Rindern, fest. Damit sind bezüglich des gesundheitlichen Verbraucherschutzes keine Abstriche gemacht worden.

Auch für Landwirte und Abnehmer führt die Abschaffung der Testpflicht zu erheblichen Vorteilen. Ab sofort bestehen keine Risiken für Folgeschäden mehr, die sich bisher durch seltene Fehler bei der Testdurchführung und Dokumentation ergeben hatten. Derartige Fehler hatten in der Vergangenheit in einigen Fällen bis hin zu behördlich angeordneten Rückrufen von eigentlich verzehr- und genusstauglichem Fleisch geführt.

PDF herunterladen

Erweiterung der Betriebe in Landshut und Waldkraiburg nach Plan
Baubeginn an bayerischen Vion-Standorten

News Bild

Bauarbeiten am Vion Standort Landshut.

Die Bauarbeiten zur Erweiterung der Schlacht- und Zerlegebetriebe des Fleischkonzerns Vion Food Group in Landshut und Waldkraiburg sind planmäßig angelaufen. Bis Herbst dieses Jahres investiert das Unternehmen mehr als 20 Millionen Euro, um die Kapazität beider Standorte deutlich zu erhöhen und die jeweiligen Produktionsabläufe zu optimieren.

Sichtbaren Fortschritt machen vor allem in Landshut bereits die umfänglichen Erdarbeiten in beiden Bereichen des Ausbaus. Sowohl auf dem für den Bau einer neuen Betäubungsanlage vorgesehenen Teil des Unternehmensgeländes, als auch dem Areal, auf dem der Neubau von Zerlegung und Kühlung geplant ist. Im nächsten Schritt werden in beiden Abschnitten die Fundamente gegossen. Mit der Gesamtmaßnahme in Landshut wird die Kapazität des niederbayerischen Standorts nahezu verdoppelt. Nach Inbetriebnahme der neuen Infrastrukturen können in Landshut pro Woche 21.000 anstatt bisher 11.000 Scheine verarbeitet werden.

Im Vion-Betrieb in Waldkraiburg betreffen die ersten bereits angelaufenen Umbaumaßnahmen vor allem die Innenraum-Neuaufteilung der bestehenden Gebäude und den Neubau eines hochmodernen Kühl- und Lagerraums für Rinderviertel. Parallel dazu wird ein neuer LKW-Waschplatz gebaut. Mit dem Ausbau in Waldkraiburg wird die Schlachtkapazität des Standorts von 2.500 auf 5.000 Rinder pro Woche erhöht. Gleichzeitig wird die Zerlegekapazität nahezu verdoppelt. Damit ist Waldkraiburg der größte Rinderschlacht- und Zerlegebetrieb innerhalb des Vion-Konzerns, dem Marktführer im deutschen Rindfleischmarkt.

Währenddessen liegt dem Unternehmen seit Anfang dieser Woche das behördlich geforderte Lärmschutzgutachten für den Neubetrieb in Waldkraiburg vor. Mit dem Fortgang beider Erweiterungsobjekte zeigt sich Vion-COO Bernd Stange sehr zufrieden: „ Die Maßnahmen sowohl in Waldkraiburg, wie auch in Landshut sind planmäßig angelaufen und werden wie vorgesehen im Herbst dieses Jahres abgeschlossen“.

PDF herunterladen

Kompetenzkreis des Bundes informiert sich in Vion-Betrieben über Tierschutz

News Bild

Fachgespräch über Tierschutz im Stall: Kompetenzkreisvorsitzender Gert Lindemann (links) und Vion-Direktor Dr. Heinz Schweer in einem Ferkelaufzuchtbetrieb im Landkreis Uelzen.

Die intensiven und langjährigen Bemühungen des Fleischkonzerns Vion Food um Tierschutz in der Schweinemast werden von der Politik als wegweisend betrachtet. Nachdem Niedersachsens grüner Landwirtschaftsminister Christian Meyer vor wenigen Tagen bei seinem Besuch in zwei Vion-Mastbetrieben die Veränderungen in der Nutztierhaltung ausdrücklich als den richtigen Weg bezeichnete, informierte sich jetzt der Kompetenzkreis Tierwohl des Bundeslandwirtschaftsminister bei Vion-Landwirten, die ihre Tiere nach Kriterien des deutschen Tierschutzbundes erzeugen.

Der Vorsitzende der Kommission, Gert Lindemann, und die 17 Experten aus Landwirtschaft, Handel, Verbraucherschutz, Kirchen und Wissenschaft sollen Bundeslandwirtschaftsministers Christian Schmidt in spätestens zwei Jahren Vorschläge zu mehr Tierschutz in der Fleischerzeugung unterbreiten. Lindemann betonte, dass es gesetzliche Vorgaben geben müsse, falls auf Seiten der Produktion keine Fortschritte erzielt würden. Er bezeichnete den Weg von Vion mit dem Tierschutzlabel als richtig in der Fleischproduktion.

Dr. Heinz Schweer, Direktor Landwirtschaft bei Vion, unterstricht die Pionierleistung des Unternehmens bei der Entstehung des Tierschutzlabels des Deutschen Tierschutzbundes. „Vion hat mit seiner bewussten Entscheidung für das Tierschutzlabel den Weg für die breit angelegte Initiative Tierwohl gelegt“, sagte Schweer. „Wir werden diesen Weg konsequent weitergehen und weiter in Betriebe und Vermarktung investieren“

PDF herunterladen

CIWF-Studie: Mehr als 80 internationale Unternehmen im Vergleich
Beste Werte für Tierschutz bei Vion – Spitzenposition in Europa

Die großen Anstrengungen von Vion Food bei der schonenden und tiergerechten Erzeugung von Fleisch werden von unabhängigen Gutachtern als sehr gut bewertet. Eine Untersuchung der renommierten internationalen Tierschutzorganisation Compassion in World Farming (CIWF) stellt besonders die klare ethische Ausrichtung des niederländisch-deutschen Lebensmittelkonzerns heraus. In der Vergleichsstudie für 2014, die 80 führende Unternehmen der Branche weltweit erfasst (Produzenten, Handel, Restaurant-Betreiber), erreicht Vion Food eine Spitzenposition. Nach der CIWF-Untersuchung rangiert Vion Food im Bereich Fleischproduktion europaweit ganz vorne; nur drei nichteuropäische Schlacht- und Zerlegeunternehmen erreichen das gleiche hohe Niveau.

Seit 2010 hat Vion in Kooperation mit Handel, Wissenschaftlern und Tierschützern in Deutschland und den Niederlanden erhebliche Anstrengungen unternommen, um die Haltungsbedingungen der Tiere in der Mast zu verbessern. Diese Vorreiterrolle Vions wird von der CIWF besonders herausgestellt. Für die Tierwohl-Programme seien gezielt Landwirte gewonnen und verpflichtet worden, die bestimmte Kriterien für ein besseres Leben der Nutztiere erfüllen müssen, heißt es in der Studie. Erwähnt werden auch die Erfolge bei der Ebermast sowie in der Vermarktung ihres Fleisches.

Das Unternehmen Vion Food wertet das Ergebnis als Ansporn, die Bemühungen beim Tierwohl fortzusetzen und voranzutreiben. In einem dreijährigen von Vion koordinierten wissenschaftlichem Forschungsprojekt zusammen mit dem Deutschen Tierschutzbund und namhaften wissenschaftlichen Einrichtungen wurden wichtige Erkenntnisse für die Umsetzung von Verbesserungen im Haltungssystem konventioneller Schweinemast gesammelt. Die im Rahmen des Projekts gemachten Erfahrungen auf den landwirtschaftlichen Demonstrationsbetrieben hat Vion als Partner der Initiative Tierwohl aktiv in die Entwicklung des Vermarktungskonzeptes eingebracht, das nun gemeinsam mit dem Lebensmitteleinzelhandel in die Praxis umgesetzt wird. In den Niederlanden ist Vion als Lieferant von Schweinefleisch für das Beter Leven Programm des Handels seit fast fünf Jahren Vorreiter bei der Einführung von Tierwohl-Produkten.

Seit drei Jahren veröffentlicht CIWF diese jährliche Vergleichsstudie. Ziel der Analyse ist es, für Verbraucher, Medien, NGOs und Investoren Transparenz über die Tierschutzaktivitäten der weltweit führenden Lebensmittelunternehmen zu schaffen. Die komplette Studie ist abrufbar unter www.bbfaw.com.

PDF herunterladen

Vion Consumer Monitor:
Hohe Wertschätzung für Fleisch aus der Region

Deutsche Verbraucher wollen auf Fleisch nicht verzichten. Das ergab eine repräsentative Befragung in 4000 Haushalten für den Vion Consumer Monitor 2014. Die von dem niederländisch-deutschen Lebensmittelkonzern in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsunternehmen GfK durchgeführte Marktanalyse über die Einstellung der Konsumenten zum Fleischverzehr belegt gleichzeitig das hohe Ansehen regionaler und nachhaltig erzeugter Produkte.

Drei Viertel der Deutschen greifen demnach am liebsten zu heimischem Fleisch, wenn sie die Wahl haben. Die höchste Zustimmung erfahren regionale Produkte in Baden-Württemberg (79,5 Prozent), die niedrigste in Brandenburg/Berlin (68 Prozent). 60 Prozent der Deutschen erklären sich sogar bereit, für Regionalität mehr Geld auszugeben. Je älter die Konsumenten, desto wichtiger ist ihnen, dass ihr Fleisch aus der Umgebung kommt (ab 65 Jahre: 83,9 Prozent). Kunden von Metzgereien nehmen die Herkunft des Fleisches aus ihrer Gegend besonders wichtig (84,8 Prozent).

Tiergerechte Haltung, Transport und Behandlung des Nutzviehs besitzen einen großen Stellenwert. 58 Prozent der Fleisch kaufenden Haushalte favorisieren Produkte aus Tierwohl-Programmen, 52 Prozent würden dafür auch tiefer in die Tasche greifen.

Die Marktanalyse Fleischverbrauch ergab zudem, dass der Nischenmarkt Biofleisch bei den Verbrauchern auf steigendes Interesse stößt. 29 Prozent der Befragten antworteten, sie bevorzugten Bio-Fleisch, wenn sie beim Einkauf die Auswahl hätten. 2013 waren es noch 27 Prozent, 2007 erst 23 Prozent. Laut GfK wurde im vergangenen Jahr 3,7 Prozent mehr Biofleisch abgesetzt als im Vergleichszeitraum 2013.

Im Vergleich zum Beginn des Vion Consumer Monitors vor sieben Jahren ist die Anzahl der bekennenden Fleischfans gestiegen. Wollten 30 Prozent im Jahr 2007 bei ihrem täglichen Nahrungsmittelbedarf auf Fleisch nicht verzichten, waren es diesmal 35 Prozent. Allerdings sagten auch 50 Prozent der Befragten – so viel wie noch nie – dass sie weniger Fleisch essen würden als früher, weil sie sich gesund ernähren wollten (2013: 48 Prozent).

Die Deutschen sind in jedem Fall weit davon entfernt, ein Volk von Vegetariern zu werden. 73 Prozent halten Fleisch für eine unentbehrliche Komponente der Ernährung. An dieser Einstellung hat sich seit Beginn der Langzeitstudie von Vion und GfK praktisch nichts geändert.

PDF herunterladen

Ammoniak-Austritt gestoppt - Produktion im Betrieb Emstek wieder freigegeben

Nach Freigabe durch die Behörden hat Vion die Schlachtung und Zerlegung am Standort Emstek heute früh wieder aufgenommen. Am frühen gestrigen Nachmittag hatte das Unternehmen nach dem Austritt von Ammoniak im Bereich der Zerlegung den Betrieb unterbrochen. Die genaue Ursache der Leckage einer Ammoniakleitung wird in den kommenden Tagen – in dem zwischenzeitlich abgetrennten Kältesystem – gutachterlich geprüft.

Im Zuge des Vorfalls waren fünf Mitarbeiter nach einer Erstversorgung vor Ort vorsorglich in Krankenhäuser gebracht worden. Nach einer 48-stündigen Beobachtung sollen vier von ihnen morgen die Kliniken wieder verlassen können. In Folge aufgetretener Magenschmerzen und Schluckbeschwerden wird ein Mitarbeiter eventuell zur weiteren Behandlung im Krankenhaus bleiben. Für die Bevölkerung – das bestätigten Feuerwehr und Polizei dem Unternehmen - hatte gestern zu keinem Zeitpunkt Gefahr bestanden.

PDF herunterladen

Ammoniak-Unfall im Betrieb Emstek – Produktion vorübergehend eingestellt

Am frühen Nachmittag hat es am Vion-Standort Emstek eine Betriebsstörung gegeben. Nach dem Austritt einer erheblichen Menge von Ammoniak im Bereich der Kühlung neben der Zerlegung mussten fünf Mitarbeiter durch Notärzte vor Ort erstversorgt werden. Die Leichtverletzten wurden anschließend zur weiteren Behandlung und Beobachtung in Krankenhäuser gebracht.

Nach dem Unfall wurde sofort die Zerlegung unterbrochen, wenig später wurde von der Betriebsleitung auch die Schlachtung in einem anderen Gebäudeteil eingestellt. Die Betriebsleitung von Vion Emstek unterstützt die Rettungskräfte der Feuerwehr bei der Aufklärung des Unfalls. Als Ursache des Unglücks wird ein technischer Defekt im Bereich der Kühlung vermutet.

Für die Bevölkerung bestand zu keinem Zeitpunkt Gefahr, da das Ammoniak nicht aus dem Produktionsgebäude entweichen konnte. Alle Mitarbeiter haben das Produktionsgebäude verlassen, Polizei und Feuerwehr haben das Betriebsgelände weiträumig abgesperrt. Wann der Betrieb bei Vion in Emstek wieder aufgenommen werden kann, ist noch nicht entschieden.

PDF herunterladen

Mit Sipko Schat und Cees van Rijn ist Vion-Aufsichtsrat komplett

Vion Food verstärkt den Aufsichtsrat durch die Ernennung von zwei neuen Mitgliedern. Sipko Schat (54), ehemaliger Vorstand der Rabobank und Cees van Rijn (67), ehemaliger CFO von Nutreco, sind mit Wirkung zum 1. Oktober dem Aufsichtsrat in der Funktion als Vorsitzender bzw. Leiter Finanzen beigetreten. Mit der Ernennung der neuen Aufsichtsratsmitglieder während der abgehaltenen außerordentlichen Vollversammlung der Aktionäre ist der Aufsichtsrat von Vion nun komplett.

Der bisherigere Aufsichtsratsvorsitzende Hans Huijbers hat sein Amt zum 1. Oktober niedergelegt und steht dem Gremium mit Wirkung vom selben Tage als stellvertretender Vorsitzender zur Verfügung. Mit diesem Wechsel verbindet Herr Huijbers den eigenen Wunsch, für die weitere Entwicklung von ZLTO („Südliche Landwirtschafts- und Gartenbauorganisation“- dem einzigen Aktionär von Vion) und seiner Arbeit in der niederländischen Nutztierorganisation LTO im Bereich Nachhaltigkeit mehr Zeit widmen zu können.

Michiel Herkemij, CEO von Vion Food: "Wir sind Hans Huijbers sehr dankbar für seine Tätigkeit als Vorsitzender in den vergangenen Jahren und schätzen seinen Entschluss, als Vizevorsitzender weiterhin zur Verfügung zu stehen. Der Verwaltungsrat von Vion ist ebenfalls sehr zufrieden mit der Ernennung von Sipko Schat und Cees van Rijn, die ihre finanzielle Expertise zur Gänze für Vion einsetzen wollen. Der finanzbranchenbezogene Hintergrund von Sipko, mit seiner enormen Erfahrung im Agrarbereich, und die jahrelange Erfahrung von Cees im Nahrungsmittelbereich sind von unschätzbarem Wert für Vion. Ihre Ernennung schließt nahtlos an den neu ausgerichteten Kurs vom vergangenen Sommer an."

Nachdem Ronald Lotgerink den Aufsichtsrat bereits im Juli dieses Jahres verstärkt hat, ist das Gremium mit den aktuellen Berufungen komplett. Damit setzt sich der Vion-Aufsichtsrat vom 1. Oktober an wie folgt zusammen: Sipko Schat (Vorsitzender), Hans Huijbers (Vize-Vorsitzender), Toon van Hoof, Ton van der Laan, Tom Heidman, Ronald Lotgerink und Cees van Rijn.

Sipko Schat

Herr Schat hat mehr als 25 Jahre für die Rabobank gearbeitet. Nach verschiedenen Managementfunktionen bei der Bank wurde er 1995 zum Leiter der Structured Finance Rabobank International ernannt. Zwischen 1999 und 2002 war Schat als Leiter der Corporate Finance Rabobank International aktiv, bevor er 2002 zum Mitglied des Managing Board Rabobank International ernannt wurde. 2006 trat Schat dem Verwaltungsrat der Rabobank bei, dem er bis 2013 angehörte.

Cees van Rijn

Herr Van Rijn ist seit mehr als 30 Jahren im Nahrungsmittelbereich tätig. Nach diversen Finanz- und Marketingfunktionen bei Nutricia trat Van Rijn bei Wire Ropes als CFO in den Dienst der Verto-Division . Zwischen 1991 und 2001 war Van Rijn zunächst für die Region Nordeuropa der McCain Food Group und anschließend für Sara Lee Meats Europe als CFO tätig. 2001 wechselte Van Rijn in gleicher Funktion zu Nutreco.

PDF herunterladen

US-Tierwohlexpertin Temple Grandin lobt Vion-Schlachthof Crailsheim

Temple Grandin, weltweit anerkannte US-Expertin für Tierschutz und Tierhaltung, hat bei einer Tierschutz-Schulung für McDonald’s den Schlachthof von Vion Food in Crailsheim überaus gelobt. Die Schlachtpraxis in dem württembergischen Betrieb stand im Mittelpunkt eines dreitägigen Seminars, das sich an Auditoren, Veterinäre, Ernährungswissenschaftler und Lebensmitteltechniker des amerikanischen Systemgastronomiebetreibers und seiner direkten Zulieferer richtete.

Die anerkannte Professorin lobte besonders die Professionalität der Vion-Mitarbeiter, aber auch die Funktionalität der Betäubungsanlagen für Schweine und Rinder. Selbst in kritischen Situationen – wie mit einem aggressiven Jungbullen – habe das Team zuverlässig und ruhig weitergearbeitet.

Die Wissenschaftlerin legt in ihren Forschungen großen Wert auf die Ermöglichung tiergerechten Verhaltens besonders an Schlachthöfen. Dem Schlachtvieh müssen Schmerzen und Stress erspart bleiben. „Die Tiere fürchten sich nicht. Die Abläufe stimmen“, resümierte Grandin zum Abschluss ihres Besuchs in Crailsheim. Auch die 41 Seminarteilnehmer aus Europa, Amerika und Asien nahmen positive Eindrücke mit.

Temple Grandin ist nicht nur wegen ihres Fachwissens berühmt, sondern auch weil sie unter Autismus leidet und der Krankheit trotzte. 2010 drehte US-Regisseur Mick Jackson einen Spielfilm über ihr Leben, mit Claire Danes in der Hauptrolle. „Du gehst nicht allein“ wurde ein großer Erfolg und erhielt zahlreiche Auszeichnungen.

PDF herunterladen

Waldkraiburg größter Rinderstandort – Landshut verdoppelt Schweinekapazität
Vion investiert in bayerische Fleischbetriebe

Der Fleischkonzern Vion Food investiert einen zweistelligen Millionenbetrag in seine bayerischen Betriebe. Wenige Wochen nachdem CEO Michiel Herkemij, COO Beef Bernd Stange und COO Pork Godert Tegelberg im Juli diesen Jahres ihre Offensivstrategie mit dem Ausbau deutscher Standorte angekündigt hatten, werden die ersten Maßnahmen an den Standorten Waldkraiburg, Landshut und Vilshofen konkret umgesetzt.

Fast die Hälfte aller Investitionen fließt in den Ausbau des Schlacht- und Zerlegebetriebs in Landshut. Die Kapazität des niederbayerischen Standortes wird nahezu verdoppelt. Nach Abschluss der Baumaßnahmen im nächsten Sommer können in Landshut pro Woche 21.000 anstatt bisher 11.000 Schweine verarbeitet werden. In den ebenfalls auf die Schlachtung und Zerlegung von Schweinen spezialisierten Betrieb in Vilshofen werden weitere Millionen für den Einbau modernster technischer Anlagen zur Optimierung der Produktionsabläufe investiert. Vion geht davon aus, dass die Gremien des Minderheitsgesellschafters Erzeugergemeinschaft Südostbayern eG den Maßnahmen in Landshut und Vilshofen zustimmen werden.

Landshut und Vilshofen sind für Vion in Bayern die zentralen regionalen Betriebe in der Schweinefleischverarbeitung und wichtig für den Exportmarkt. Parallel investiert Vion in den oberbayerischen Standort Waldkraiburg und baut ihn zum größten Rinderschlacht- und Zerlegebetrieb innerhalb des Konzerns aus. Dort soll die Kapazität von 3.000 Rindern auf 4.500 Tiere in der Woche erhöht werden.

Unter Berücksichtigung der Konzentration auf die Schweinestandorte Landshut und Vilshofen sowie der Erweiterung des Rinderschlacht- und Zerlegebetriebs Waldkraiburg werden die Produktionsstandorte in Straubing und Pfarrkirchen in der Zeit geschlossen. Ebenfalls geschlossen wird der Schlachthof Leutkirch, dessen Kapazitäten dann auf Buchloe und Crailsheim übergehen.

PDF herunterladen

Russlands Importstopp hat kaum Auswirkungen
Vion liefert Fleisch in 64 Länder

Die von Russland verkündeten Importbeschränkungen für Lebensmittel aus Staaten der Europäischen Union (EU) treffen auch das Fleischunternehmen Vion Food Group. Da seit Anfang des Jahres 2014 bereits ein Importstopp Russlands für Schweinefleisch wegen der Afrikanischen Schweinepest gilt, haben die jetzt erlassenen Maßnahmen für Vion aber keine außergewöhnlichen Auswirkungen.

Bernd Stange, COO Beef und Sprecher des Managementteams der Vion Food Group für Deutschland, sagt: „Natürlich liefern wir gern unsere Ware nach Russland, das war in der vergangenen Jahren ein stetig wachsender Markt. Wir haben zuletzt dort sehr schöne Zuwachsraten erzielt. Aber wir sind im Export breit aufgestellt und liefern weltweit in 64 Länder.“ Vions 34 Standorte in Deutschland und acht Betriebsstätten in Holland sind ausgelastet und produzieren weiterhin uneingeschränkt für die nationalen und internationalen Fleischmärkte.

PDF herunterladen

Zuschlag für mittelständisches Konsortium
VION verkauft die Sparte Convenience Retail

Im Anschluss an einen sorgfältigen Auswahlprozess mit verschiedenen Interessenten hat die niederländische VION Food Group am vergangenen Freitag die Verträge zum Verkauf der deutschen Convenience Retail Sparte unterschrieben. Neuer Haupteigentümer wird ein Konsortium aus der Münchner Beteiligungsgesellschaft PARAGON PARTNERS zusammen mit Jürgen Abraham und Norbert Barfuß. Im Zuge der Fokussierung auf das Kerngeschäft von VION – der Schlachtung von Rindern und Schweinen und Convenience Foodservice – hat die VION Food Group die deutschen Convenience Retail Aktivitäten, bestehend aus 7 Produktionsstätten, 29 Filialen, 9 Frischecentern und 3 Fleischmärkten sowie den Marken „Lutz“, „Weimarer”, „Nocker“, „Artland“ , „Vegetaria“ und „Heiter – Ihr Rheingauer Metzger“ veräußert. Der Gesamtumsatz dieser Sparte beläuft sich auf ca. 435 Millionen Euro.

Die Käufer sind davon überzeugt, dass das volle Potenzial der deutschen Convenience Retail Sparte unter den neuen Eigentümern entwickelt werden kann und die Weichen für ein nachhaltiges Wachstum des Unternehmens im deutschen Convenience und Wurstwarenmarkt gestellt sind.
Mit dem mittelständischen Konsortium hat ein Käufer mit langjähriger Erfahrung in der deutschen und europäischen Lebensmittelindustrie den Zuschlag erhalten.
Für VION war bei der Auswahl des neuen Eigentümers die kompetente und fachliche Fortführung des Geschäfts ausschlaggebend. Ziel war immer der Verkauf der gesamten Sparte an einen Investor.
Das Konsortium wird die Convenience Retail Aktivitäten von VION zusammenführen und unter dem Dach der traditionsreichen Lutz Fleischwaren weiterführen und zukunftsorientiert aufstellen und ausbauen.

PDF herunterladen

Jacques Straathof neuer CFO VION Food

Jacques Straathof (52) ist zum neuen Chief Financial Officer (CFO) von VION Food bestellt worden. Der neue Finanzchef tritt seine neue Funktion zum 19. Mai 2014 an und berichtet an Michiel Herkemij, CEO VION Food. Straathof wird auch Mitglied des Management Boards von VION Food.

Mitglied des Management Boards von VION Food.

In seiner Laufbahn bekleidete Jacques Straathof in der Food- und Retail-Branche verschiedene Führungspositionen im Finanzbereich. So war er unter anderem CFO für Ahold Spanien und CFO der Sperwer Gruppe (PLUS und Spar).

Michiel Herkemij, CEO VION Food: „Jacques Straathof bringt umfangreiche Erfahrungen aus dem In- und Ausland mit ins Management Board von VION Food. Ich freue mich, dass dieser Allround-Finanzprofi, der sich in komplexen Turnarounds bewährt hat, unser Team verstärken wird.“

PDF herunterladen

VION schließt 2013 finanziell gesund ab

Durch den Verkauf von VION Ingredients schließt VION Food das Geschäftsjahr 2013 mit einem Konzernvermögen von € 425 Millionen gesund ab. Das Geschäftsjahr 2013 war für VION ein ereignisreiches Jahr. Anfang 2013 wurde deutlich, dass die 2012 ergriffenen Maßnahmen, die zur Gesundung der Finanzposition des Unternehmens führen sollten, nicht zur erforderlichen Verringerung der Verbindlichkeiten ausreichten. Im April 2013 wurde daraufhin die unternehmerische Eigenständigkeit der Säulen Food und Ingredients bekannt gegeben. 2013 wurde der Verbesserung der Wettbewerbsstellung und der Zukunftsperspektiven des Unternehmens Folge geleistet.

Desinvestitionen und Umstrukturierungen

Außer dem Verkauf von VION Ingredients lag 2013 der Schwerpunkt auf der Umstrukturierung der Food-Aktivitäten in den Niederlanden und Deutschland. Dies hatte die Schließung einiger Produktionsstandorte in beiden Ländern zur Folge. Bei VION Food Netherlands wurde im September 2013 die Schweinefleischproduktion am Standort in Helmond beendet. Auch bei VION Food Germany wurden notwendige Änderungen durchgeführt, um die Food-Einheit mittels Investitionen, Integration und Umstrukturierungen wieder in eine gesunde Position zurückzuführen.

Finanzlage

Durch den Verkauf von VION Ingredients beginnt VION Food mit einem gestärkten Konzernvermögen und einer eigenen Finanzierung. Der Buchgewinn aus diesem Verkauf belief sich auf € 781 Millionen, wodurch das Konzernvermögen gestärkt wird und sich jetzt auf € 425 Millionen beläuft. Durch die Abwicklung des Verkaufs von Ingredients liegt die finanzielle Ausgangsposition des selbstständigen VION Food bei einer Eigenkapitalquote von über 40 %.

Ausblick für 2014

Durch den Verkauf von Ingredients wurde die Basis für die Verselbstständigung von VION Food gelegt. Somit steht 2014 im Zeichen der Konsolidierung und des Absteckens und Durchführens eines neuen strategischen Kurses für die Zukunft. Im Mittelpunkt steht dabei die Fokussierung auf Lebensmittelsicherheit und Qualität in Kombination mit einer Verbesserung der operationellen und kommerziellen Betriebsführung. Management und Mitarbeiter von VION stehen dabei vor der Aufgabe, VION als marktorientiertes und gesellschaftlich bewusstes Unternehmen funktionieren zu lassen, dem alle Stakeholder volles Vertrauen entgegenbringen.

Neue Struktur des Aufsichtsrats

Auf der ordentlichen Hauptversammlung vom 24. April 2014 ist der vollständige Aufsichtsrat zurückgetreten. Dort hat der Vorstand der Treuhandgesellschaft Stichting Administratiekantoor SBT eine neue Aufsichtsratsstruktur beschlossen. Die Zusammensetzung des Aufsichtsrats wird von acht auf sechs Mitglieder geändert, wobei zwei Mitglieder aus der ZLTO, der Abteilung des niederländischen Bauernverbandes, bestellt werden und vier weitere Mitglieder, die unabhängige, selbstständige Unternehmer sind. Die Governance-Struktur von VION Food wird hierdurch im Jahr 2014 noch weiter professionalisiert und verstärkt.

Aufsichtsrat 2014

Hans Huijbers - Vorsitzender, ZLTO, am 24. April 2014 erneut bestellt.
Toon van Hoof - Mitglied, ZLTO, am 24. April 2014 erneut bestellt.
Ton van der Laan - neues Mitglied, am 24. April 2014 bestellt.
Für die anderen drei externen Aufsichtsratsmitglieder ist das Anwerbeverfahren angelaufen.

Michiel Herkemij, CEO VION Food: „Diese Änderung der Governance-Struktur passt zur neuen Strategie für VION Food. Ich bin über die erneute Bestellung von Hans Huijbers und Toon van Hoof erfreut, auf diese Weise ist die Kontinuität sichergestellt. Ich bin auch erfreut, dass Ton van der Laan den Aufsichtsrat verstärken wird, und freue mich schon auf die Zusammenarbeit. Ich erwarte, dass wir in den nächsten Wochen ankündigen können, dass der Aufsichtsrat vollständig besetzt ist.“

PDF herunterladen

Landwirte lieferten am frühen Montagmorgen die ersten Rinder
Um 9 Uhr lief die Produktion wieder an

Um 7 Uhr am frühen Montagmorgen rollten die ersten Viehtransporter mit schlachtreifen Kühen und Rindern auf den VION-Betriebshof in Bad Bramstedt. Zur gleichen Zeit starteten Geschäftsführung und Veterinäre unter Begleitung externer Fachleute eine sogenannte Hygieneinspektion der Betriebsanlagen. Zwei Stunden später, um 9 Uhr, lief nach fünfwöchiger Pause das Schlachtband wieder an.

Die Erleichterung war groß, nicht nur bei den nahezu 400 Beschäftigten, die nun wieder an ihren Arbeitsplatz zurückkehren können. Auch die Landwirtschaft in Schleswig-Holstein, Hamburg und Niedersachsen begrüßte die Wiedereröffnung des größten Rinderschlachtbetriebs in Norddeutschland. Mehr als 120.000 Tiere im Jahr können jetzt wieder in der Region verarbeitet werden. Für die Bauern gibt es keine Alternative, sie stehen zu ihrem traditionellen Fleischunternehmen.

In den vergangenen Wochen hatten die Verantwortlichen der VION Bad Bramstedt GmbH im Dialog mit dem Kieler Landwirtschaftsministerium und den Segeberger Kreisveterinärbehörden die Modernisierung zum Einbau neuester verfügbarer Techniken – besonders im Bereich der Tierbetäubungsanlage - beschlossen. Eine neue Betäubungsfalle soll bis Ende Juni eingebaut sein. Die VION Bad Bramstedt GmbH wird ihren Betrieb außerdem in vielen Bereichen mit diversen Einzelmaßnahmen modernisieren. Erste bauliche Maßnahmen im Bereich von Hygiene- und Tierschutz wurden bereits in der Produktionspause durchgeführt. Die Investitionssumme von 1,5 Millionen Euro hatte das Unternehmen planmäßig im Etat für 2014 vorgesehen.

Mit dem Produktionsbeginn am Montagmorgen werden ab sofort auch die Kunden im Lebensmitteleinzelhandel und in der fleischverarbeitenden Industrie wieder beliefert. Die VION Bad Bramstedt ist zudem ein wichtiger Standort für den Export von Rinderhälften und Teilstücken vor allem nach Skandinavien. Die vom Land verfügte Schließung kostete das Unternehmen einen hohen einstelligen Millionenbetrag.

PDF herunterladen

Unternehmen investiert 1,5 Millionen Euro in den Betrieb
Produktion in Bad Bramstedt startet wieder

Vier Wochen nach Anordnung eines Produktionsstopps hat das schleswig-holsteinische Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume (MELUR) die vorübergehende Sperre für den Rinderschlacht- und Zerlegebetrieb VION Bad Bramstedt GmbH aufgehoben. Das Unternehmen hatte zuvor umfangreiche Garantien für eine einwandfreie Produktion unter Beachtung aller hygienischen und tierschutzrechtlichen Regeln sowie Zusagen über eine umfassende Modernisierung des Betriebs abgegeben.

Mehr als 1,5 Millionen Euro wird die VION Bad Bramstedt in diesem Jahr in ihren Produktionsbetrieb investieren. Die neuen technischen Anlagen entsprechen dem Stand der Technik, die in einigen Wochen eingebaute Betäubungsfalle wird nach modernsten Tierschutzgesichtspunkten konzipiert. Bis dahin sichert das Unternehmen eine Reduzierung der Schlachtgeschwindigkeit und die Videoüberwachung eines jeden Betäubungsvorganges zu. Außerdem sollen zwei hochrangige und unabhängige Experten als weisungsbefugte Mitglieder der Unternehmensleitung eine tierschutzgerechte und sichere Schlachtung und Zerlegung in der Betriebsstätte Bad Bramstedt weiterhin gewährleisten.

Mit der Freigabe kann der größte Rinderschlachtbetrieb Schleswig-Holsteins seine wichtige Funktion innerhalb der Landwirtschaft und in der Versorgung des Lebensmittelhandels und der Fleischindustrie wieder aufnehmen. Nicht zuletzt sichert die Genehmigung zur Wiederaufnahme der Produktion mehr als 300 Arbeitsplätze in Bad Bramstedt. Die Geschäftsführung der VION Bad Bramstedt GmbH bedankt sich ausdrücklich für die starke Unterstützung von Seiten der Landwirtschaft und der Kunden, der Mitarbeiter sowie der Gewerkschaft, aus Bevölkerung und Politik. Diese Solidarisierung und der Glaube an eine einwandfreie Arbeit hat allen Mitarbeitern in den vergangenen Wochen die Kraft gegeben, den Kampf um die Wiederinbetriebnahme des Standortes zu führen.

Die VION Bad Bramstedt GmbH sichert den Aufsichtsbehörden von Ministerium und Kreis Segeberg auch in der Aufarbeitung der zurückliegenden Vorgänge nach wie vor volle Transparenz und die Bereitschaft zur Zusammenarbeit zu. Die Geschäftsführung hat höchstes Interesse an einem konstruktiven Dialog mit allen Verantwortlichen, um in Schleswig-Holstein einen der modernsten Rinderschlachtbetriebe Deutschlands zu schaffen.

PDF herunterladen

VION gibt Management Board bekannt

Die VION Food Group gibt heute ihr neues Management Board bekannt. Das Management Board übernimmt am 1. April 2014 die Verantwortung und bestimmt die neue Richtung und Zukunft von VION Food. Die acht Mitglieder des Management Boards sind verantwortlich für die zentrale Lenkung der gemeinsamen niederländischen und deutschen Foodaktivitäten. Mit dieser strategischen Zusammenführung der Länderaktivitäten erzielt VION optimale Effizienz und Synergien in allen Unternehmensbereichen. Michiel Herkemij, CEO VION Food Group, ist Vorsitzender des Management Board.

Das Management Board besteht aus einem internationalen Team von Fachleuten mit langjähriger Managementerfahrung im Fleisch- und Foodsektor in den Bereichen Strategie, Finanzen, Personalwesen, Supply Chain Management, Produktion, Verarbeitung, Verkauf und Marketing. Die noch offenen Stellen im Management Board werden in Kürze besetzt. Weitere Informationen über die Mitglieder des Management Board, ihre Hintergründe und ihre Erfahrung stehen online unter
www.vionfoodgroup.com/de/uber-vion/der-vorstand/management-board

Das Hauptinteresse von VION Bad Bramstedt gilt der schnellen Wiederaufnahme der Produktion. Die Unternehmensleitung erneuert ihre Bereitschaft, mit den staatlichen und politischen Entscheidern sachlich auf fachlicher Ebene und im Dialog einen Weg zu suchen, um Kritikpunkte auszuräumen und den wichtigen Standort für die Landwirtschaft und den Handel in Norddeutschland zu erhalten. Wie hoch die Komplexität ist, zeigt die Tatsache, dass sich das Verwaltungsgericht in Schleswig an diesem Freitag nicht in der Lage sah, einen Vorabbescheid (Hängebeschluss) zur Wiedereröffnung zu treffen. Die Entscheidung im Eilrechtsverfahren wird nun in etwa zehn Tagen erwartet. Mit den drei abgegebenen Garantieerklärungen hat VION Bad Bramstedt Voraussetzungen geschaffen, dass eine Wiederaufnahme der Produktion schon vorher möglich ist.

PDF herunterladen

Unabhängige Experten mit Weisungsbefugnis
VION Bad Bramstedt gibt Garantien ab

In drei umfassenden Erklärungen hat das Fleischunternehmen VION Bad Bramstedt GmbH am 7., 12. und 13. März 2014 gegenüber den Aufsichtsbehörden des Landes Schleswig-Holstein Garantien für einen zukunftssicheren Schlacht- und Zerlegebetrieb abgegeben. Bestandteil dieser schriftlichen Zusicherung ist, noch in diesem Jahr ca. 1,5 Millionen Euro in die Modernisierung der Betriebsstätte zu investieren und vor allem die Betäubungsanlage auf den Stand der Technik zu bringen. Außerdem hat VION Bad Bramstedt dem Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländlicher Raum (MELUR) angeboten, zwei anerkannte und unabhängige Experten mit eigenen Kompetenzen für die Leitung des Schlachthofes zu verpflichten.

Diese hochrangigen und unabhängigen Experten werden mit Wiederaufnahme der Produktion vorübergehend mit sämtlichen Kompetenzen ausgestattet, um neutral und unabhängig eine tierschutzgerechte und sichere Schlachtung und Zerlegung in der Betriebsstätte Bad Bramstedt zu gewährleisten. Sie erhalten eine Generalvollmacht und Weisungsbefugnis innerhalb der Standortleitung des Betriebes.

Nach der von Gutachtern und Kreis Segeberg bereits am 5. März 2014 ausgesprochenen Empfehlung zur Wiederaufnahme der Produktion, erklärt sich die VION Bad Bramstedt zu weiteren umfassenden Modernisierungsmaßnahmen bereit. Den Aufsichts- und Kontrollbehörden des Kreises Segeberg und dem MELUR wurden in so genannten Garantieerklärungen zugesichert, eine neue Betäubungsfalle nach dem Stand der Technik einzubauen, ab sofort die Schlachtgeschwindigkeit um mehr als 25 Prozent zu reduzieren, das Kontrollsystem zur Durchführung der Betäubung und Betäubungseffektivität auszubauen und per Videoüberwachung jeden Vorgang im Bereich der Betäubung lückenlos zu dokumentieren.

Lüftungssysteme, Kühltechnik und Hygieneschleusen werden erneuert bzw. modernisiert. Die Mitarbeiter erhalten für ihre Bereiche zusätzliche Schulungen in Sachen Tierschutz und Hygiene. Darüber hinaus hat VION Bad Bramstedt den staatlichen Behörden detailliert dokumentiert, welche Maßnahmen bereits in den Tagen des Produktionsstillstandes erfolgt sind.

Das Hauptinteresse von VION Bad Bramstedt gilt der schnellen Wiederaufnahme der Produktion. Die Unternehmensleitung erneuert ihre Bereitschaft, mit den staatlichen und politischen Entscheidern sachlich auf fachlicher Ebene und im Dialog einen Weg zu suchen, um Kritikpunkte auszuräumen und den wichtigen Standort für die Landwirtschaft und den Handel in Norddeutschland zu erhalten. Wie hoch die Komplexität ist, zeigt die Tatsache, dass sich das Verwaltungsgericht in Schleswig an diesem Freitag nicht in der Lage sah, einen Vorabbescheid (Hängebeschluss) zur Wiedereröffnung zu treffen. Die Entscheidung im Eilrechtsverfahren wird nun in etwa zehn Tagen erwartet. Mit den drei abgegebenen Garantieerklärungen hat VION Bad Bramstedt Voraussetzungen geschaffen, dass eine Wiederaufnahme der Produktion schon vorher möglich ist.

PDF herunterladen

Vorgehen des Ministeriums nicht nachzuvollziehen
Behörden ignorieren unabhängige Gutachten

Die Entscheidungen und das Vorgehen des schleswig-holsteinischen Ministers für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländlichen Raum gegen das Fleischunternehmen VION Food und den Schlachtbetrieb in Bad Bramstedt sind nicht nachzuvollziehen. Unbeeindruckt von den sechs sachlichen und fachlichen Gutachten unabhängiger Institute, die einen einwandfreien Betrieb attestieren und die Wiederaufnahme der Produktion empfehlen, will der Minister die Sperrung aufrechterhalten.

Ohne in den von VION täglich angebotenen Dialog zu treten und eine transparente Diskussion für den Standort, die Arbeitsplätze und die regionale Wirtschaft zu führen, strebt das Ministerium den Entzug der Zulassung des wichtigsten Rinderschlachtbetriebs in Schleswig-Holstein an. Ein Grund für dieses massive Vorgehen der Politik und der Behörden gegen das Unternehmen VION und die Landwirtschaft in Schleswig-Holstein ist nicht erkennbar.

VION widerspricht vehement den am Freitagnachmittag nachgeschobenen Gründen für die vom Ministerium zu verantwortende Eskalation und wird sich mit allen Mitteln dagegen wehren. Neben dem Eilgerichtsverfahren vor dem schleswig-holsteinischen Verwaltungsgericht werden weitere juristische Maßnahmen bis hin zu Schadensersatzforderungen in Millionenhöhe geprüft und vorbereitet.

PDF herunterladen

Reaktion auf Erklärung von Stadt Lingen Kreis Emsland
VION alleiniger Schlachthofbetreiber

Die VION Zeven AG ist alleiniger Eigentümer und Betreiber des privaten Schlachthofes in Lingen. Das erklärte das Unternehmen auf eine widersprüchliche Erklärung des Oberbürgermeisters der Stadt Lingen, Dieter Krone, und des Landrates des Kreises Emsland, Reinhard Winter. Der Zweckverband sichere ausschließlich die Interessen eines öffentlichen Schlachthofes, den es seit 2002 nicht mehr gebe. Der Zweckverband Fleischzentrum Emsland ist nicht Betreiber des VION-Schlachthofes. Der Vertrag über den öffentlichen Schlachthof ist aus kommunalrechtlicher Sicht unwirksam.

Die Rechtsvertreter der Stadt Lingen und des Landkreises Emsland sind bereits Anfang Februar aufgefordert worden, darzulegen, inwiefern ein öffentliches Bedürfnis zum Betrieb eines öffentlichen Schlachthofes vorliege. Diese Anfrage wurde nicht beantwortet. Im Übrigen ist auch kein öffentliches Bedürfnis erkennbar, da seit mindestens zehn Jahren keine öffentlichen Schlachtungen mehr stattgefunden haben. Eine Anfrage bezüglich einer kommunalrechtlich erforderlichen finanziellen Beteiligungspflicht der Stadt Lingen blieb ebenfalls unbeantwortet.

Dass die Vertreter der Kommunen das unabhängige Gutachten einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft anzweifeln, ist nicht nachzuvollziehen. Die Expertise empfiehlt eindeutig die Schließung des Betriebes in Lingen aus mangelnder wirtschaftlicher Perspektive. In den vergangenen zehn Jahren verbuchte der Betrieb in Lingen weit mehr als zehn Millionen Euro Verluste. Aufgrund der Unwirksamkeit des Vertrages kommt es aber auch nicht auf die Wirtschaftlichkeit an.

Die Büros des Oberbürgermeister und des Landrats sind von dem Aufsichtsratsvorsitzenden der VION Zeven AG, Dr. Heinz Schweer, am Dienstagmorgen um 10 Uhr telefonisch über die beabsichtigte Schließung informiert worden. Beide Kommunalvertreter befanden sich in Sitzungen, in denen Sie nicht gestört werden wollten. Es ist nicht das Versäumnis des Unternehmens VION, dass die Herren Krone und Winter durch ihre Büros bzw. von Medienvertretern später informiert wurden. Herr Krone und Herr Winter haben mit Dr. Schweer im Laufe des Vormittags telefoniert.

Im Vorfeld der Verhandlungen wurden die Stadt und der Landkreis pro aktiv nicht im Unklaren über die Absichten gelassen. Im Übrigen wurde nachweislich bereits um 9 Uhr eine schriftliche Information an die Rechtsvertreter der Stadt Lingen und des Landkreises Emsland versendet. Die Pressemitteilung des Unternehmens ist um 11 Uhr publiziert worden.

PDF herunterladen

30 Prozent weniger Schlachtungen / Millionenverluste
VION beabsichtigt Schließung in Lingen

Der Vorstand der VION Zeven AG hat heute Morgen Mitarbeiter, Kunden und Lieferanten darüber informiert, dass der Schlacht- und Zerlegebetrieb in Lingen zum nächstmöglichen Zeitpunkt, voraussichtlich spätestens zum 30. April 2014, geschlossen werden soll. Der niedersächsische Standort produzierte in den vergangenen Jahren immer höhere Verluste, nachdem 2008 der wichtigste Kunde aus dem Lebensmitteleinzelhandel nicht gehalten werden konnte. Die Anzahl der Schlachtungen ging in der Folge um 30 Prozent auf wöchentlich nur noch 12.000 Schweine im Jahr 2013 zurück. Die finanziellen Verluste überschritten jedes Jahr die Millionengrenze.

Auch verstärkte Anstrengungen, im Export zusätzliche Aufträge zu generieren, konnten die entstandenen Vermarktungslücken nicht schließen. Außerdem gab es auf der Seite der Rohstofflieferanten Rückgänge: aus dem niederländischen Grenzgebiet fielen in den vergangenen Jahren mehr als 6.000 Schweine pro Woche aus.

Die Schließung des Standorts Lingen steht auch auf der Tagesordnung einer Sitzung des Aufsichtsrates der VION Zeven AG in dieser Woche. VION Food betont, die Präsenz in der herausragenden Erzeugerregion Niedersachen mit dem Betrieb Emstek zu erhalten. Dieser Standort mit einer Genehmigung von 70.000 Schlachtungen in der Woche weist eine Betriebsgröße auf, die gerade in Niedersachsen für international operierende Fleischlieferanten wichtig ist, um im Wettbewerb zu bestehen.

Die Planungen zur Schließung des Standorts Lingen hat die VION Zeven AG den Gesellschaftern des Zweckverbandes zum Betrieb des öffentlichen Schlachthofes „Fleischzentrum Emsland“, der Stadt Lingen und dem Kreis Emsland, mitgeteilt. In Lingen werden seit 2002 keine öffentlichen Schlachtungen mehr durchgeführt.

Kommunale Spitzenvertreter frühzeitig informiert

Der Vorstand der VION Zeven AG ist seit vielen Monaten in vertraulichen Gesprächen mit den Verantwortlichen der Stadt Lingen und des Kreises Emsland. Die wirtschaftlichen Gründe für die Schließung des Betriebes sind den kommunalen Partnern hinreichend erläutert worden und kommen nicht überraschend.

Im Rahmen der Gespräche wurde Ende vergangenen Jahres eine unabhängige Wirtschaftsberatung beauftragt, ein Gutachten für den Schlachtstandort Lingen zu erstellen. Die Wirtschaftsprüfer sahen in ihrer Expertise aber keine andere Perspektive als die Schließung. Auch weitere Investitionen und Modernisierungen würden den Standort nicht stärken, heißt es in dem Gutachten, da es an Kunden, aber auch an Rohstoff in der Region fehle.

Die Geschäftsführung der VION Zeven AG hat heute die Mitarbeiter am Standort Lingen informiert und angekündigt, mit dem Betriebsrat umgehend in Verhandlungen über einen Interessenausgleich und Sozialplan eintreten zu wollen. In Lingen sind 104 eigene Mitarbeiter von der geplanten Maßnahme betroffen. Alle Arbeitsverhältnisse sollen beendet werden. Die Mitarbeiter haben aber die Möglichkeit, sich auf offene Stellen in anderen Konzerngesellschaften von VION Food zu bewerben.

PDF herunterladen

Gutachter bewerten Rinderbetrieb in Bad Bramstedt positiv
VION beantragt Wiederzulassung

Nach ausführlichen Untersuchungen von unabhängigen Gutachtern und deren positiven Ergebnissen hat die VION Bad Bramstedt GmbH heute Nachmittag beim Landkreis Bad Segeberg die Aufhebung der Produktionssperre beantragt. Die an diesem Dienstag abgeschlossene staatlich gewünschte zusätzlichen Begutachtung nach hygiene- und tierschutzrechtlichen Aspekten bestätigt die in der vergangenen Woche durchgeführten Kontrollen von drei anerkannten Experten.

In der heute durchgeführten Probeschlachtung waren mehrere von der zuständigen Behörde beauftragte externe Gutachter vor Ort, um sich ein unabhängiges Bild zu machen. Obwohl alle Gutachter dem Betrieb die Eignung für die rechtlich konforme Arbeit bestätigten, hat der Kreis Segeberg auf Anordnung des schleswig-holsteinischen Landwirtschaftsministeriums seine Ordnungsverfügung auf Untersagung der Produktion bisher nicht aufgehoben. VION hat daraufhin ein Eilrechtsverfahren vor dem schleswig-holsteinischen Verwaltungsgericht in Schleswig eingeleitet.

Danach sind die Voraussetzungen für einen ordnungsgemäßen Ablauf der Schlachtung und Zerlegung in der VION-Betriebsstätte Bad Bramstedt gegeben. Die Einhaltung der Lebensmittel- und Tierschutzrechtlichen Vorschriften sind bei Wiederaufnahme der Produktion gewährleistet.

Alle Gutachten stellen dem Betrieb ein gutes Zeugnis aus

Am 26. Februar 2014 begutachtete der unabhängige Sachverständige Dr. med. vet. Dieter Stanislawski, Fachtierarzt für Lebensmittelhygiene, den Betrieb in Bad Bramstedt und kam zu dem Schluss, dass keine hygienischen Gründe vorliegen, um eine Schlachtung oder Zerlegung in Bad Bramstedt zu untersagen. Er empfahl die sofortige Wiederaufnahme der Produktion.Am 26. Februar 2014 begutachtete der unabhängige Sachverständige Dr. med. vet. Dieter Stanislawski, Fachtierarzt für Lebensmittelhygiene, den Betrieb in Bad Bramstedt und kam zu dem Schluss, dass keine hygienischen Gründe vorliegen, um eine Schlachtung oder Zerlegung in Bad Bramstedt zu untersagen. Er empfahl die sofortige Wiederaufnahme der Produktion.

Das SGS Institut Fresenius begutachtete mit Datum vom 27. Februar 2014 im Auftrag der deutschen Qualitäts- und Sicherheit GmbH und IFS den QS-zertifizierten Betrieb mit folgendem Wortlaut: „Zum Zeitpunkt des Audits konnten keine Abweichungen in Bezug auf branchenübliche Hygienerichtlinien und dem Umgang mit lebenden Tieren festgestellt werden.“ Der Begutachtung lag eine intensive Kontrolle des Betriebs zu Grunde.

Am Nachmittag des 27. Februar 2014 fand eine Begehung des Landkreises Bad Segeberg unter Amtshilfe des Landkreises Steinburg statt. Beide staatlichen Veterinäre empfahlen eine Aufhebung der Sperrung und die sofortige Freigabe der Produktion.

Am 28. Februar 2014 führte der vom Landkreis Bad Segeberg beauftragten Gutachter Herrn Prof. Dr. med. vet. Matthias Upmann eine Kontrolle durch. Nach diesem Gutachten stehen keine Gründe für eine Wiederaufnahme des Betriebs entgegen.

Die LUFA/ITL in Kiel wurde von VION beauftragt, unabhängige mikrobiologische Untersuchungen durchzuführen. Die Auswertung von über 300 mikrobiologischen Einzeluntersuchungen zeigen, dass es keine Gründe gibt, an der Verkehrsfähigkeit des Fleisches zu zweifeln.

Am 3. März 2014 hat ein Expertenteam des Max-Rubner-Instituts in Kulmbach die technischen Anlagen im Stall und in der Betäubung untersucht. Sie haben die technisch-konstruktive Eignung der Anlage aus Tierschutzsicht als grundsätzlich geeignet eingestuft. Das Ergebnis der Tierschutzkontrolle des Betriebes vom 4. März 2014 liegt noch nicht vor, da sich das Ministerium vorbehalten hat, die Informationen des Gutachters zunächst selbst auszuwerten. Die von VION parallel durchgeführten Kontrollen zeigen keine Hinweise, die ein fortgesetztes Schlachtverbot rechtfertigen würden.

Die VION Bad Bramstedt hat für den 5. März 2014 Gespräche mit dem Betriebsrat vorgesehen, um über eine mögliche Betriebsvereinbarung zur Kurzarbeit zu sprechen.

Eine Wiederöffnung des Betriebes ist für die gesamte Landwirtschaft, die lokalen Dienstleister sowie die Kunden im Lebensmitteleinzelhandel von großer Bedeutung. VION erneuerte die Bereitschaft zur Transparenz und Kooperation mit allen staatlichen Organen und erneute das Gesprächsangebot an das Kieler Landwirtschaftsministerium.

PDF herunterladen

Gutachter sind für Freigabe der Produktion

Unabhängige Gutachter haben in den vergangenen Tagen den Schlacht- und Zerlegebetrieb der VION Bad Bramstedt kontrolliert. In ihren Expertisen, die auch den schleswig-holsteinischen Veterinärbehörden und dem zuständigen Ministerium vorliegen, sprechen sie sich für eine sofortige Freigabe der Produktion in dem Fleischbetrieb aus. Ausdrücklich wird erwähnt, dass es keine hygienisch bedenklichen Gründe gibt, um das Unternehmen weiter zu sperren.

Hier die Zusammenfassung der Gutachter und eine Empfehlung der QS Qualität und Sicherheit GmbH für den Lebensmitteleinzelhandel:


News Bild


Zum Zeitpunkt des Audits konnten keine Abweichungen in Bezug auf branchenübliche Hygienerichtlinien und dem Umgang mit lebenden Tieren festgestellt werden. Die Dokumentation im Rahmen der Eigenkontrolle war plausibel und nachvollziehbar geführt.


News Bild


Sachverständigengutachten zur Fragestellung, ob in den Räumlichkeiten der Firma VION Bad Bramstedt hygienisch einwandfreies Fleisch erschlachtet und zerlegt werden können.

Zusammenfassend konnte von mir und der zuständigen Veterinärverwaltung kein Grund festgestellt werden, um eine Schlachtung bzw. Zerlegung aus hygienischen Gründen weiter zu untersagen. Eine Endverbrauchergefährdung aufgrund der festgestellten Mängel liegt nicht vor. Bei einem älteren Schlachthof sind ständige Sanierungs- und Instandsetzungsarbeiten das normale Tagesgeschäft. Ich empfehle in Verbindung mit den Veterinärbehörden einen Maßnahmenkatalog zu entwerfen mit zeitlicher Festlegung der Abarbeitung und Überprüfung der Durchführung, und die Schlachtung wieder freizugeben.

An die QS-Systempartner im Lebensmitteleinzelhandel

Unmittelbar nach Bekanntwerden der Vorwürfe in dem Schlacht- und Zerlegebetrieb der VION Food Deutschland in Bad Bramstedt haben wir entsprechend reagiert und ein QS-Sonderaudit beauftragt. Aktuell wird an dem VION-Standort weder zerlegt noch geschlachtet. Die Einschätzungen von zwei QS-Auditoren, die unabhängig voneinander in den letzten beiden Tagen den Betrieb kontrolliert haben, liegen uns vor. Demnach spricht aus hygienischer und tierschutzrechtlicher Sicht nichts dagegen die Schlachtung und Zerlegung in Bad Bramstedt wieder aufzunehmen.


News BildQS Qualität und Sicherheit GmbH
Schedestraße 1-3, 53113 Bonn
Tel. +49 (0) 228 35068-180
Fax +49 (0) 228 35068-16180


PDF herunterladen

VION Bad Bramstedt wehrt sich

Das Fleischunternehmen VION Food hält die vom schleswig-holsteinischen Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume über den Landkreis Bad Segeberg verfügte weitere Produktionsstilllegung ihres Betriebes in Bad Bramstedt für nicht gerechtfertigt. Mit allen zur Verfügung stehenden Möglichkeiten wird sich VION gegen die Maßnahmen zur Wehr setzen. VION erneuert sein Angebot zur vollen Transparenz und steht den Behörden, externen Sachverständigen und Kunden jederzeit mit allen Informationen zur Betriebsführung zur Verfügung.

Seit der Durchsuchung von Staatsanwaltschaft, Polizei und Zoll am Dienstag dieser Woche haben zwei voneinander unabhängige Begutachtungen anerkannter Experten dem Betrieb die Möglichkeit zur sofortigen Wiederaufnahme der Produktion attestiert. Diese Expertisen lagen dem Ministerium vor, das dennoch am späten Donnerstagabend entschied, zusätzlich einen weiteren Gutachter zu beauftragen. Zuvor hatten mehrere amtliche Tierärzte aus unterschiedlichen Kreisen Schleswig-Holsteins nach einer Kontrolle und Betriebsbegehung ihre Unbedenklich für die sofortige Produktionsaufnahme erklärt.

Eine Gefährdung der Verbraucher oder Verstöße gegen das Tierschutzrecht waren niemals gegeben. Die ausgelieferten Produkte waren stets lebensmittelrechtlich einwandfrei. Das bestätigt auch der unabhängige Sachverständige Dr. med. vet. Dieter Stanislawski, Fachtierarzt für Lebensmittelhygiene, nach einer Vor-Ort-Inspektion am 26. Februar 2014. In seiner Analyse kam er zu dem Schluss, dass keine hygienischen Gründe vorliegen, um eine Schlachtung oder Zerlegung in Bad Bramstedt zu untersagen und empfahl die sofortige Wiederaufnahme der Produktion.

In einem weiteren Gutachten vom 27. Februar 2014 erklärt das SGS Institut Fresenius nach einer unangemeldeten Kontrolle im Auftrag der deutschen Qualitäts- und Sicherheits GmbH und des International Food Standard IFS den von ihr zertifizierten Betrieb Bad Bramstedt für einwandfrei. „Zum Zeitpunkt des Audits konnten keine Abweichungen in Bezug auf branchenübliche Hygienerichtlinien und dem Umgang mit lebenden Tieren festgestellt werden,“ heißt es in der Bewertung des Gutachters.

Die dennoch vom Ministerium angewiesene weitere Stilllegung des Betriebes ist für die Geschäftsführung von VION Food Deutschland unangemessen und nicht nachvollziehbar.

Ständige Überwachung durch amtliche Veterinäre

Der Betrieb VION Bad Bramstedt steht unter täglicher Aufsicht des Veterinäramtes. VION Food hat in seinen Betrieben zusätzlich zu den amtstierärztlichen Kontrollen ein eigenes Kontrollsystem etabliert. Darüber hinaus unterliegt der Betrieb mehreren von externen Gutachtern durchgeführten unabhängigen Zertifizierungssystemen, die den Betrieb in regelmäßigen Abständen angemeldet und unangemeldet überprüfen. Durch diese Kontrollen werden Schwachstellen erkannt und kontinuierlich Verbesserungen durchgeführt.

So hatte es erst im Februar diesen Jahres auf Basis der Kritik eines Mitarbeiters des Fleischhygieneamtes eine umfassende Vollkontrolle des Landkreises Segeberg in Bezug auf die Betäubung und die Schlachtung gegeben. Der zuständige Veterinär bescheinigte in seiner tierschutzrechtlichen Bewertung dem Betäubungsteam nach der Kontrolle von mehr als 1100 Schlachtvorgängen noch am 5. Februar 2014 trotz bereits bekanntem baulichen Verbesserungsbedarfs eine hervorragende Leistung.

In seiner Verfügung gegen das Unternehmen führt der Landkreis Segeberg im Auftrag des Kieler Ministeriums Kritikpunkte an, die an der Realität der Landwirtschaft in Schleswig-Holstein und der Lebensmittelproduktion vorbei gehen. So wird besonders erwähnt, dass in den Kühlräumen Hälften von abgemagerten Tieren hängen würden. Aufgrund der Züchtung auf Milchleistung haben aber die typischen holsteinischen Milchkühe keinen ausgeprägten Fleischansatz. Die Milcherzeugung ist ein wichtiges Standbein der schleswig-holsteinischen Landwirtschaft.

PDF herunterladen

Beteiligung an Fuchs GmbH in Prüm verkauft
Simon-Fleisch übernimmt VION-Anteil

VION Food hat seinen 50-prozentigen Anteil an der Klaus-Dieter Fuchs GmbH in Prüm an Simon-Fleisch Holding verkauft. Die Familie Fuchs bleibt unverändert mit 50 Prozent Gesellschafter an dem Unternehmen. Vorbehaltlich der Genehmigung der Kartellbehörden erfolgt der Verkauf rückwirkend zum 31. Dezember 2013. Über den Kaufpreis wurde von beiden Seiten Stillschweigen vereinbart.

Der regionale Schlachthof Fuchs verarbeitet 17.000 Rinder und 8.000 Schweine im Jahr. Die Simon-Fleisch-Gruppe aus Wittlich in Rheinland-Pfalz war mit dem Wunsch an VION herangetreten, die Anteile an dem Unternehmen Fuchs zu übernehmen. Simon-Fleisch möchte in Prüm vor allem die Rinderkapazitäten nutzen. Durch die regionale Nähe beider Unternehmen ergeben sich auch für die Rohstofflieferanten und Kunden der Schlachtunternehmen logistische Vorteile und Synergien. Für VION hatte die Beteiligung keine strategische Größe.

PDF herunterladen

Durchsuchungen am Standort Bad Bramstedt
VION kooperiert mit Behörden

Die Geschäftsführung von VION Food Deutschland hat der Staatsanwaltschaft Kiel heute die volle Unterstützung bei ihren Ermittlungen im Schlacht- und Zerlegebetrieb in Bad Bramstedt zugesagt. Alle Betriebsabläufe sind tagesaktuell dokumentiert und transparent, die Unterlagen und elektronischen Erfassungen wurden den Behörden vom Unternehmen zur Verfügung gestellt. Der Vorwurf von angeblichen Verstößen gegen das Tierschutz- und das Lebensmittelrecht sind für VION Food nicht nachvollziehbar.

Um 11 Uhr hatten die Ermittlungsbeamten zusammen mit Polizeikräften des Kreises Segeberg ihre Durchsuchungen der Produktions- und Bürogebäude begonnen. Die Produktion im Betrieb wurde daraufhin gestoppt.

Das Unternehmen unterliegt in allen Bereichen, von der Tieranlieferung über die Schlachtung bis hin zur Zerlegung einer ständigen amtstierärztlichen Kontrolle. Die Unterlagen sind außerdem lückenlos für das Veterinäramt des Kreises Segeberg einsehbar.

VION Food hat in allen seinen Betrieben in Deutschland und Holland zusätzlich zu den amtstierärztlichen Kontrollen ein eigenes Überwachungssystem etabliert. Darüber hinaus unterliegen die Betriebsstätten mehreren von externen Gutachtern durchgeführten, unabhängigen Zertifizierungssystemen. Hierdurch werden mögliche Schwachstellen und Mängel umgehend erkannt und beseitigt.

VION Bad Bramstedt ist einer der größten Rinderfleischbetriebe in Norddeutschland mit bis zu 500 Schlachtungen am Tag. In dem Standort arbeiten 330 Menschen.

PDF herunterladen

VION: „Mindestlohnvertrag – herausragende Lösung für die Branche und ihre 80.000 Beschäftigten“

„Endlich haben sich unsere jahrelangen Bemühungen um einen Mindestlohn bezahlt gemacht“. Hochzufrieden mit der Unterzeichnung eines Mindestlohntarifvertrags für die Fleischbranche, zeigte sich am gestrigen Montag VION Food Geschäftsführer Bernd Stange. Damit habe sich „VION’s Hartnäckigkeit in der Tarifkommission und zahlreichen bilateralen Gesprächen im Interesse der 80.000 Beschäftigten der Branche eindeutig gelohnt“.

Seit 2010 tariflichen Mindestlohn gefordert

Mit der Einführung von bundeseinheitlichen Mindestlöhnen in der Fleischbranche vom 1. Juli dieses Jahres an werden aus Sicht der VION-Geschäftsführung unter allen Marktteilnehmern gleiche Wettbewerbsbedingungen geschaffen. Zugleich sei davon auszugehen, dass mit der verbindlichen, tariflichen Regelung auch die regelmäßigen Schlagzeilen über die Bezahlung vor allem von Mitarbeitern externer Dienstleister beendet würden. „Diese Diskussionen haben allen Unternehmen geschadet und letztendlich nicht wenige Arbeitsplätze unserer Branche gefährdet“, so Bernd Stange.

VION hatte als eines der ersten Unternehmen der Fleischbranche bereits 2010 die Einführung von gesetzlichen Mindestlöhnen gefordert und deutlich gemacht, dass es zu einer branchenweiten Tarifvereinbarung keine Alternative gegeben hat.

VION N.V.

VION ist ein international operierendes niederländisches Food-Unternehmen. VION Food produziert und verarbeitet hochwertige Schweine- und Rindfleischprodukte in den Niederlanden und Deutschland. Das Unternehmen liefert kundenspezifische Produkte und innovative Konzepte an Kunden aus den Bereichen Einzelhandel, Industrie und Foodservice in den Niederlanden, Europa und der übrigen Welt. VION Food erzielt mit etwa 13.000 Mitarbeitern einen Umsatz von € 6,5 Milliarden. VION ist nicht börsennotiert und hat einen niederländischen agrarischen Anteilseigner, die ZLTO (Südliche Landwirtschafts- und Gartenbauorganisation) mit rund 16.500 Mitgliedern.

Mindestlohntarifvertrag

Die Tarifkommission der Fleischwirtschaft hat am 13. Januar 2014 einen Mindestlohntarifvertrag für die Fleischbranche vereinbart. Mit dem Vertrag wird ein Mindestbruttolohn bundeseinheitlich ab 01. Juli 2014 von 7,75 Euro/Stunde, ab 01. Dezember 2014 von 8,00 Euro/Stunde, ab 01. Oktober 2015 von 8,60 Euro/Stunde und ab 01. Dezember 2016 von 8,75 Euro/Stunde vorgesehen. Der Vertrag tritt am 01. Juli 2014 in Kraft, jedoch frühestens mit Verabschiedung einer gesetzlichen Allgemeinverbindlichkeitserklärung.

Der Mindestlohn soll dann für alle Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen in Betrieben gelten, in denen Schweine, Rinder oder Geflügel jeglicher Art geschlachtet und/oder zerlegt werden sowie in Betrieben, die Fleisch und Fleischwaren jeglicher Art verarbeiten, portionieren und verpacken, unabhängig davon, ob es sich um in dem Betrieb angestellte oder über Werkverträge tätige Arbeitnehmer/Arbeitnehmerinnen handelt. Die Laufzeit des Vertrages endet ohne Nachwirkung zum 31. Dezember 2017. Verhandlungen über einen Folgevertrag sollen ab 01. Juli 2017 aufgenommen werden.

PDF herunterladen

VION schließt Ingredients-Verkauf ab

Der Aufsichtsrat und Vorstand der VION N.V. geben heute, am 8. Januar 2014, den Abschluss des Verkaufs von VION Ingredients an Darling International bekannt. Der Verkaufspreis beträgt etwa € 1,6 Milliarden in bar. Bereits am 7. Oktober 2013 hatte VION erklärt, einen endgültigen Vertrag mit Darling International zum Verkauf von VION Ingredients geschlossen zu haben. Der Verkauf folgt der Ankündigung vom 24. April 2013, in der der Vorstand von VION die unternehmerische Eigenständigkeit der Konzernsparten Food und Ingredients bekannt gegeben hatte.

Darling International

Darling International ist das größte und einzige börsennotierte Unternehmen in Nordamerika, das der Lebensmittelindustrie Lösungen zum Recycling von Restprodukten aus der Fleischverarbeitung und von Bäckereibetrieben bietet. Das Unternehmen recycelt die bei der Schlachtung und Zerlegung von Rind- und Schweinefleisch sowie Geflügel entstehenden Restströme und verarbeitet sie zu hochwertigen Ingredienzen, wie beispielsweise Fetten, Fleisch- und Knochenmehl, Geflügelmehl und Häuten. Darüber hinaus veredelt das Unternehmen Frittieröle und Restprodukte von Bäckereibetrieben zu hochwertigen Ingredienzen für Futtermittel und Brennstoffe. Von der Zentrale im texanischen Irving aus, beschäftigt der Konzern an 125 Standorten in Nordamerika mehr als 3.900 Mitarbeiter. Die Aktie von Darling International wird an der NYSE gehandelt. Weitere Informationen siehe: www.darlingii.com.

VION Ingredients

Das zur VION N.V. gehörige VION Ingredients ist mit 58 Unternehmen in Europa und weltweit in der Entwicklung, Verarbeitung und dem Verkauf von Mehrwertprodukten aus Schlachtnebenprodukten tätig. Diese Produkte, wie z. B. Gelatine, Eiweiße und Fette, werden auf den verschiedensten B2B-Märkten verkauft, wie beispielsweise Pharmazie, Kosmetik, Food, Feed, Energie und Technik. Im Markt ist Ingredients unter Markennamen wie Ecoson, Rendac, Sonac, Rousselot und CTH bekannt. Die Zentrale von Ingredients ist in Son, Süd-Niederlande. Das Unternehmen beschäftigt etwa 5.700 Mitarbeiter.

PDF herunterladen

VION Food Group bestellt neuen CEO

Der Aufsichtsrat der VION Food Group bestellt Michiel Herkemij (49) zum CEO und Vorstandsvorsitzenden. Michiel Herkemij verfügt international über umfassende Erfahrung im Food- und Beverage-Sektor und leitete diverse Unternehmen in der Übergangsphase.

Als CEO von Douwe Egberts Master Blenders verantwortete er unter anderem die Verselbstständigung des Unternehmens nach der Trennung von Sara Lee. Zuvor war er an der Akquisition und Integration der Bierdivision von FREMSA für Heineken beteiligt und übernahm anschließend die Stellung des CEO in Mexiko. Michiel Herkemij war davor in Nigeria CEO der Nigerian Breweries, einer bedeutenden Tochtergesellschaft von Heineken. Für FrieslandCampina leitete Herkemij Operationen in Asien, Afrika und im Nahen Osten.

Michiel Herkemij wird einen neuen strategischen Kurs abstecken, an der neuen Foodstruktur sowie an der Qualität von VION und ihren Produkten arbeiten. Er tritt seine Position am 15. Januar 2014 an.

PDF herunterladen

TÜV-Zertifikat „Nachhaltiger Wirtschaften Food"
VION Standort Buchloe ausgezeichnet

Streng geprüft und bestens bestanden. Die A. Moksel GmbH in Buchloe, ein Unternehmen der VION Food, erfüllt sämtliche Anforderungen des Standards „Nachhaltiger Wirtschaften Food“. Dafür erhielt sie jetzt das entsprechende Zertifikat vom TÜV Rheinland.

Die bisher in Weimar pro Woche verarbeiteten 8.000 Schweine sollen von den auf Schlachtung und Zerlegung spezialisierten VION-Betrieben in Altenburg (Thüringen) und Crailsheim (Baden-Württemberg) übernommen werden. Der Standort Weimar mit seiner auf hochwertige und regionale Wurstwaren spezialisierten Produktion für den nationalen und internationalen Markt wird sich nun noch stärker auf dieses Segment konzentrieren.

Mit den verbleibenden Schlachtbetrieben in Perleberg und Altenburg sichert VION Food mit dieser Neustrukturierung die Verankerung des Unternehmens in der Region. Das ist besonders wichtig für die Erzeuger in der Landwirtschaft. Auch für die Frischfleisch-Kunden des Standortes Weimar aus Lebensmitteleinzelhandel und Industrie ändert sich nichts: sie werden von VION Food wie bisher mit ihrer Ware in der gewohnten Qualität und Frische beliefert.

Die Mitarbeiter am Standort Weimar sind an diesem Freitag über die geplanten Maßnahmen informiert worden. Die Produktion läuft vorerst wie gewohnt weiter. In Weimar sind bis zu 60 eigene Mitarbeiter und etwa 95 über externe Dienstleister Beschäftigte von dieser Maßnahme betroffen. Allen Mitarbeitern wird angeboten, sich auf freie Stellen an anderen VION-Standorten zu bewerben. Mit dem Betriebsrat sollen zeitnah Gespräche über Interessenausgleich und Sozialpläne geführt werden.

PDF herunterladen

Schweineschlachtung läuft aus
Fokus in Weimar auf Wurstwarenproduktion

Im Rahmen der im April 2013 gestarteten wirtschaftlichen und strategischen Optimierung seiner 39 Standorte in Deutschland plant VION Food, die Schlachtung in Weimar (Thüringen) zu schließen. Als relativ kleine Einheit der Business Unit Schwein erfüllt der Schlachtbetrieb am Standort nicht mehr die wirtschaftlichen Anforderungen des Unternehmens an Auslastung und Effizienz.

Die bisher in Weimar pro Woche verarbeiteten 8.000 Schweine sollen von den auf Schlachtung und Zerlegung spezialisierten VION-Betrieben in Altenburg (Thüringen) und Crailsheim (Baden-Württemberg) übernommen werden. Der Standort Weimar mit seiner auf hochwertige und regionale Wurstwaren spezialisierten Produktion für den nationalen und internationalen Markt wird sich nun noch stärker auf dieses Segment konzentrieren.

Mit den verbleibenden Schlachtbetrieben in Perleberg und Altenburg sichert VION Food mit dieser Neustrukturierung die Verankerung des Unternehmens in der Region. Das ist besonders wichtig für die Erzeuger in der Landwirtschaft. Auch für die Frischfleisch-Kunden des Standortes Weimar aus Lebensmitteleinzelhandel und Industrie ändert sich nichts: sie werden von VION Food wie bisher mit ihrer Ware in der gewohnten Qualität und Frische beliefert.

Die Mitarbeiter am Standort Weimar sind an diesem Freitag über die geplanten Maßnahmen informiert worden. Die Produktion läuft vorerst wie gewohnt weiter. In Weimar sind bis zu 60 eigene Mitarbeiter und etwa 95 über externe Dienstleister Beschäftigte von dieser Maßnahme betroffen. Allen Mitarbeitern wird angeboten, sich auf freie Stellen an anderen VION-Standorten zu bewerben. Mit dem Betriebsrat sollen zeitnah Gespräche über Interessenausgleich und Sozialpläne geführt werden.

PDF herunterladen

Kein Käufer für VION Convenience Wunstorf
Schließung des Betriebs geplant

VION hat sein Ziel, den Produktionsstandort in Wunstorf zu verkaufen, nicht realisieren können. Mit keinem der zahlreichen Interessenten konnte in den vergangenen Wochen eine Einigung über einen Mindestkaufpreis erreicht werden. Aus Sicht des Unternehmens gibt es nun keine Alternative als die Schließung der dortigen TK-Convenience-Produktion.

Im Rahmen der Neuausrichtung des Unternehmens auf die Kerngeschäftsfelder Frischfleisch und Foodservice Frozen Convenience hatte VION Food im August den Verkauf des Betriebs TK-Convenience in Wunstorf angekündigt. Ausgenommen von der geplanten Schließung ist der sich gut entwickelnde Bereich der Foodservice-Produkte, der von den VION Standorten FVZ-Westfood Convenience GmbH in Holzwickede und Salomon Foodworld GmbH sowie Salomon Hitburger GmbH in Großostheim weitergeführt wird.

Trotz struktureller Maßnahmen und größter Anstrengungen im Bereich Kostenmanagement ist es zuletzt nicht möglich gewesen, im Werk Wunstorf die anfallenden hohen Verluste signifikant zu reduzieren und kostendeckend zu produzieren. Um den Betrieb wirtschaftlich sinnvoll weiterzuführen wären hohe Investitionen in die Infrastruktur notwendig gewesen. Im Rahmen der im April dieses Jahres gestarteten wirtschaftlichen und strategischen Optimierung seiner deutschen Standorte investiert VION Food in Zukunft in die verbleibenden Kerngeschäftsfelder Frischfleisch und Foodservice Frozen Convenience.

Die Geschäftsführung strebt ab sofort Verhandlungen mit dem Betriebsrat in Wunstorf über einen Interessenausgleich und Sozialplan für die 163 Mitarbeiter an. Die Produktion soll zunächst weiterlaufen. Die Verträge mit den externen Dienstleistern, die 25 Beschäftigte im Betrieb Wunstorf stellen, sollen fristgerecht gekündigt werden. VION Food möchte zudem allen Mitarbeitern aus Wunstorf anbieten, sich auf freie Stellen an anderen Standorten zu bewerben.

PDF herunterladen

Erholung des Eigenkapitals auf € 400 Millionen
VION erzielt Einigung über den Verkauf der Division Ingredients

VION hat eine endgültige Einigung über den geplanten Verkauf ihrer Division Ingredients erzielt. Käufer ist das in der gleichen Branche operierende Unternehmen Darling International aus den USA. Darling International bezahlt etwa € 1,6 Milliarden in bar für die vollständige Übernahme. Beide Unternehmen ergänzen sich hervorragend sowohl geografisch als auch in ihren Aktivitäten. Darling International ist in Nordamerika stark, während die Division Ingredients von VION vor allem in Europa und weltweit führende Positionen einnimmt.

Darling International

Darling International ist das größte und einzige börsennotierte Unternehmen in Nordamerika, das der Lebensmittelindustrie Lösungen zum Recycling von Restprodukten aus fleischverarbeitenden- und Bäckereibetrieben bietet. Das Unternehmen recycelt die bei der Verarbeitung von Rind- und Schweinefleisch sowie Geflügel entstehenden Restströme und entwickelt sie zu hochwertigen Ingredienzen, wie beispielsweise Fette, Fleisch- und Knochenmehl, Geflügelmehl und Häute. Außerdem holt das Unternehmen gebrauchtes Fritieröl und Restprodukte von Bäckereibetrieben ab und verarbeitet sie zu hochwertigen Ingredienzen für Futtermittel und Brennstoffe. Von der Konzernzentrale in Irving, Texas, werden 120 Standorte mit insgesamt über 3.400 Mitarbeitern geleitet. Darling International ist ein börsennotiertes Unternehmen, dessen Aktien an der NYSE gehandelt werden.

Weitere Informationen siehe http://www.darlingii.com/

VION Ingredients

Das zur VION N.V. gehörige VION Ingredients ist mit 58 Unternehmen in Europa und weltweit in der Entwicklung, Verarbeitung und dem Verkauf von Mehrwertprodukten aus Schlachtnebenprodukten tätig. Diese Produkte, wie z. B. Gelatine, Eiweiße und Fette, werden auf den verschiedensten B2B-Märkten verkauft, wie beispielsweise Pharmazie, Kosmetik, Food, Feed, Energie und Technik. Im Markt ist Ingredients unter Markennamen wie Ecoson, Rendac, Sonac, Rousselot und CTH bekannt. Die Zentrale von Ingredients ist in Son, Süd-Niederlande. Das Unternehmen beschäftigt etwa 5.700 Mitarbeiter.

Dirk Kloosterboer, CEO Ingredients, sagt: „Dies ist ein besonderer Tag. In Darling International haben wir einen hervorragenden und passenden Partner gefunden, der seit vielen Jahren auf dem Gebiet von Schlachtnebenprodukten erfolgreich tätig ist. Auf dem nordamerikanischen Markt nimmt das Unternehmen führende Positionen ein und wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit den Fachleuten von Darling. Wir können viel voneinander lernen. Durch diesen Zusammenschluss entsteht ein starkes Unternehmen. Das ist eine gute Nachricht für unsere Kunden und unsere Mitarbeiter. Gemeinsam können wir uns in voller Breite weiter auf dem Weltmarkt entwickeln.“

Auf eigenen Füßen

Die Einigung über den geplanten Verkauf von Ingredients folgt auf die Ankündigung vom 24. April 2013, in der der Vorstand von VION die unternehmerische Eigenständigkeit der Säulen Food und Ingredients bekannt gab. Der Hauptgrund ist: Food und Ingredients beliefern jeweils eigene Märkte und eigene Kunden, in denen sie mit eigenen Herausforderungen konfrontiert werden. Da beide Kernaktivitäten ihre eigene Unternehmensstrategie befolgen und es wenige Überschneidungen gibt, treten gemeinsame Synergien auch nur in begrenztem Umfang auf. VION hat im Laufe dieses Jahres die erforderlichen Schritte unternommen, um die vollständige operative, organisatorische und rechtliche Verselbstständigung von Food und Ingredients zu erreichen. Dirk Kloosterboer scheidet bei Verkaufsabschluss aus dem Vorstand von VION aus. Er wird als Mitglied für den Board of Directors von Darling vorgeschlagen. Die Transaktion wird allen beteiligten Stellen und Beratungsgremien vorgelegt und voraussichtlich im Januar 2014 abgeschlossen.

VION Food mit gesicherter Finanzierung

Der erfolgreiche Verkauf von Ingredients trägt zur gesicherten Finanzierung der selbstständigen VION Food bei. Die Verselbstständigung von VION Food beginnt mit einer soliden Basis, einem starken Eigenkapital und einer eigenständigen Finanzierung. Mit einem internationalen, auf den Lebensmittel- und Landwirtschaftssektor spezialisierten Banken-Konsortium erwartet VION gute langjährige Vereinbarungen über die Finanzierung des Unternehmens. Diese Tatsache belegt das Vertrauen der Finanzwelt in die starke Marktstellung und die Zukunftsperspektive von VION Food. Das Unternehmen erwartet, kurzfristig die Bestellung eines neuen CEO Food ankündigen zu können. VION Food erwartet in den nächsten Jahren Investitionen von mehreren hundert Millionen Euro in die weitere Stärkung des Unternehmens. Im Laufe des Jahres 2013 wurden bereits einige bedeutende Schritte vollzogen, sowohl in den Niederlanden als auch in Deutschland. Alle Pläne von VION Food für die Zukunft haben das Ziel einer weiteren Stärkung der Beziehung zu den Kunden und Erzeugern als zuverlässigem Partner sowie das Erzielen gesunder und solider Erträge.

Finanzen

Der Ertrag aus dem geplanten Verkauf von Ingredients führt zur Sanierung der Verbindlichkeiten der VION Holding N.V. und zur Stärkung des Eigenkapitals. Wie bereits am 24. April diesen Jahres angekündigt wurde das Ergebnis 2012 insbesondere durch Wertminderungen, vor allem in den ehemaligen Aktivitäten in Großbritannien, einmalig stark negativ beeinflusst. Außerdem erfolgten auch Abschreibungen auf anderes immaterielles Vermögen und auf Sachanlagen, es waren höhere Zinsen zu verzeichnen und substanzielle Kosten aufgrund von Umstrukturierungen. Dies alles führte dazu, dass das Bilanzergebnis des Jahres 2012 etwa minus € 830 Millionen betrug, 2011 betrug das Ergebnis plus € 14 Millionen. Hierdurch sank das Eigenkapital im Jahr 2012 auf etwa minus € 100 Millionen. Durch den Verkauf von Ingredients erholt sich das Eigenkapital von VION jetzt stark und liegt bei etwa € 400 Millionen. In Zukunft ist somit ausreichender Spielraum vorhanden, um VION Food ein solides finanzielles Fundament zu geben.

ZLTO

Die ZLTO bleibt weiterhin Anteilseigner von VION Food, einem Unternehmen mit einer bedeutsamen gesellschaftlichen und agrarischen Stellung. Die ZLTO ist mit Darling im Gespräch über die fortdauernde Beteiligung an zwei Unternehmen von VION Ingredients in den Niederlanden, Rendac und Ecoson, zu denen seit jeher eine enge Verbindung besteht. Die ZLTO kann auf diese Weise unter anderem an den weiteren Entwicklungen bei Ecoson auf dem Gebiet der Bioenergie, Biophosphatproduktion und der Verstärkung der Nachhaltigkeit der landwirtschaftlichen Wertschöpfungskette partizipieren.

Hinweis für die Redaktion

Weitere Informationen:
Marc van der Lee, Director Communications VION N.V.
Telefon: +31 88 995 37 31. E-Mail: marc.van.der.lee@vionfood.com

Pressekontakt Deutschland
VION Unternehmenskommunikation
Karl-Heinz Steinkühler
steinkuehler-com.de
Oberkasseler Straße 26, 40545 Düsseldorf
T 0211 544 755-66, M 0151 234 55 580, F 0211 544 755-70
E-Mail agentur@steinkuehler-com.de

Darling International führt am Montag, 7. Oktober 2013 um 14:30 Uhr MEZ ( 8.30 a.m. Eastern Time / 7:30 a.m. Central Time) einen Conference Call zur Besprechung der Einigung durch. Zur Teilnahme am Conference Call wählen internationale Teilnehmer +1 412-317-6789. Der Zugangscode ist 10034967. Um sicherzugehen, dass Sie verbunden sind, wählen Sie sich bitte etwa zehn Minuten vor Beginn des Conference Calls ein.

PDF herunterladen

Fokus auf Frischfleisch
VION Food Deutschland verkauft Convenience Retail

Im Rahmen seiner im April beschlossenen Umstrukturierung geht VION Food einen wichtigen Schritt in Richtung Neupositionierung als Schlachtund Zerlegeunternehmen. Das Managementteam Deutschland hat in der vergangenen Woche beschlossen, sich von Convenience Retail Deutschland zu trennen. „Die Wurstwaren-, Schnitzel- und Frikadellenproduktion gehören in Zukunft nicht mehr zum Kerngeschäftsfeld von VION“, sagt David Müller-Elmau, Managing Director Convenience Retail Deutschland. Der Verkaufsprozess für sieben Produktionsstandorte sowie drei Fleischmärkte, neun Frischecenter und 30 Filialen mit rund 1.700 Mitarbeitern wird in Kürze starten.

Der Fokus von VION Food liegt in Zukunft auf einer Stärkung der Bereiche Schlachtung und Zerlegung von Schwein und Rind. In dieses zentrale Kerngeschäft soll weiterhin investiert werden. Daneben wird der Bereich Foodservice Frozen Convenience mit den Gesellschaften Salomon FoodWorld und Salomon Hitburger in Großostheim wie auch FVZ Westfood fortgeführt und ausgebaut. Auch in die Erweiterung und Modernisierung der SB-Frischfleischproduktion am Standort Großostheim wird ein Millionenbetrag investiert.

Gut positioniert

Zum Verkauf von Convenience Retail Deutschland hat sich VION Food entschieden,da man hierfür nicht der optimale Eigentümer ist, um den Bereich weiterzuentwickeln. Investitionen wären aber notwendig, um das weitere Wachstum in diesem Bereich zu unterstützen. Für VION Food haben Investitionen in den Kernbereich eine höhere strategische Priorität. Die Sparte Convenience Retail insgesamt mit der Produktion von Wurstwaren, Konserven, Würstchen, Kochschinken, Schnitzeln und Frikadellen, geflügelbasierten Convenience Produkten, vegetarischen Produkten sowie regionalen Spezialitäten in Bayern, Hessen oder Thüringen ist im Lebensmitteleinzel- und -großhandel sehr gut positioniert - 75 Prozent des Volumens werden hier abgesetzt.

Das Ziel des Verkaufsprozesses ist eine Veräußerung der genannten Produktionsund Verkaufsaktivitäten an einen neuen Eigentümer. David Müller-Elmau: „Wir haben keinen zeitlichen Druck für die Umsetzung, sondern führen in Ruhe die Gespräche mit Interessenten, um eine sichere Zukunft für unsere Betriebe zu erzielen.“ Die Kunden von VION Convenience Retail sind bereits umfassend über die Maßnahmen informiert worden. VION wird wie bisher mit hundertprozentiger Zuverlässigkeit und in der gewohnten Qualität seine Produkte ausliefern. Der neue Eigentümer wird ein gut positioniertes Unternehmen mit stabilen und hochwertigen Kundenbeziehungen übernehmen.

Das Management von VION Food Deutschland hat an diesem Freitagmorgen an allen Standorten die Mitarbeiter und Betriebsräte über die beschlossene Veräußerung dieses Convenience-Bereichs informiert. David Müller-Elmau erklärte den Beschäftigten: „In unseren Gesprächen mit möglichen Käufern setzen wir uns dafür ein, dass Standorte und Arbeitsplätze erhalten bleiben.“ Neben den rund 1.300 eigenen Mitarbeitern arbeiten an den Standorten etwas mehr als 400 Arbeitnehmer vom externen Dienstleistern.

Standorte

Aus folgenden Standorten und Produktionsbetrieben besteht das Verkaufspaket: Lutz Fleischwaren GmbH mit den VION-Convenience-Betrieben in Hammelburg, Chemnitz und Landsberg; Artland Convenience GmbH, Badbergen; Weimarer Wurstwaren GmbH, Nohra/Weimar; Otto Nocker GmbH, Germaringen; Conrad Heiter GmbH mit elf Filialen in Wiesbaden; Fleischmärkte der Südfleisch GmbH in München, Ingolstadt, Traunstein; VION Convenience Frischecenter GmbH, neun Standorte; VION Convenience Filialen GmbH, 19 Standorte; Wurstworld GmbH und VION Convenience Management GmbH.

PDF herunterladen

Erfolgreiche VION Strategie –Verhandlungen über Mindestlohn

Nach wochenlangen Verhandlungen haben sich heute in Bonn die vier größten deutschen Unternehmen der Fleischbranche darauf verständigt, mit der Gewerkschaft Nahrung Genuss Gaststätten (NGG) über einen flächendeckenden tariflichen Mindestlohn zu verhandeln. VION-Manager Bernd Stange, der in den Gesprächen seit Wochen auf dieses Ergebnis drängte, sagt: „Ich bin froh, dass jetzt alle Unternehmen bereit sind, unseren Weg mitzugehen und über einen tariflichen Mindestlohn für alle Beschäftigten der Fleischwirtschaft zu verhandeln.“

In den finalen Verhandlungen unter Beteiligung eines hochrangigen Mitarbeiters von Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen hatte VION noch einmal unmissverständlich seine Position deutlich gemacht, dass es keine Alternative zu einem tariflichen Mindestlohn gebe. Nur mit der Einführung einer verbindlichen Lohnuntergrenze für alle Beschäftigen der Fleischwirtschaft könne man der Kritik an der Beschäftigung und Bezahlung von Werkvertragsarbeitnehmern begegnen, argumentiert Stange. „Mich freut besonders die Bereitschaft der Unternehmen sich auf Sozialstandards zu verständigen, die verbindlich für alle Werkvertrags-arbeitnehmer eingehalten werden müssen.“ VION unterstützt hierbei einzelne Modelle, die Vorbild für eine branchenweite Umsetzung sein können.

PDF herunterladen

Agrarstaatssekretär Müller für Zulassung weiterer deutscher Fleischkonzerne in China

Dr. Gerd Müller, Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, nutzte seinen Besuch beim Unternehmen VION Food in Buchloe für ein engagiertes Bekenntnis zu regionaler Fleischvermarktung in Deutschland. Der CSU-Politiker betonte, es sei genau richtig, auf regionale Rindfleischprogramme zu setzen.

Zuvor hatte Erik Schöttl, Managing Director Rindfleisch VION Food Deutschland, die Strategie des Lebensmittelkonzerns in der Vermarktung von Premiumprodukten in Bayern vorgestellt und dabei betont, dass der Handel in Zukunft die Forderung nach QS-zertifizierter Ware weiter ausbauen werde. Das sei ein Aspekt, den die Landwirtschaft in der Erzeugung und Tierhaltung in Zukunft noch stärker berücksichtigen müsse.

Der CSU-Politiker sah sein Bestreben bestätigt, höherwertige Lebensmittel in Deutschland zu produzieren, kritisierte freilich die Preispolitik des Handels. „Billigpreisaktionen gehen zu Lasten der Landwirtschaft“, so der Bundestagsabgeordnete aus dem Wahlkreis Kempten/Oberallgäu. Die Verbraucher seien es inzwischen gewohnt, sich an Sonderangeboten zu orientieren. So könne aber keine hochwertige und nachhaltige Lebensmittelproduktion bezahlt werden. „Eine höhere Qualität hat auch seinen höheren Preis,“ sagte der Staatssekretär.

Müllers Interesse galt zudem dem Tierschutzlabel, das VION als erstes Fleischunternehmen in Deutschland vom Deutschen Tierschutzbund für Schweinefleisch erhalten hat. Dr. Heinz Schweer, Direktor Landwirtschaft VION Food Deutschland, erläuterte die Erfolge des Labels in den ersten sechs Monaten der Testphase. Müller erwartet, dass das Label über die Testgebiete des Handels hinaus bald bundesweite Verbreitung im Handel findet. Der Tierschutz und seine Umsetzung habe in der Zukunft eine noch wichtigere Bedeutung für die Landwirtschaft als schon bisher. Im Süden sind die Schweinefleischprodukte mit dem Siegel „Für Mehr Tierschutz“ bisher ausschließlich bei der Handelskette Tengelmann im Raum München und Umgebung zu bekommen.

Einen wesentlichen Teil des Gesprächs nahm die Diskussion über Exportchancen der deutschen Fleischunternehmen auf Zukunftsmärkten ein. Dr. Gereon Schulze Althoff, Direktor Qualitätsmanagement VION Food Deutschland, betonte das große Interesse des Unternehmens am Zugang zu wichtigen Exportmärkten. Es seien erhebliche Anstrengungen von Unternehmen und Behörden erforderlich, um gemeinsam mit den Landwirten die Wertschöpfung zu verbessern. So gebe es zum Beispiel in China eine große Nachfrage nach Nebenprodukten wie Schweineschnauzen und -pfötchen. Staatsekretär Müller versicherte den VIONManagern, sich in China für die Zulassung aller deutschen Fleischunternehmen einzusetzen. Er erwarte die weitere Öffnung des asiatischen Marktes für Fleischteile aus deutscher Produktion.

Übereinstimmung zwischen dem Politiker und Unternehmensmanagern

herrschte in der Bewertung der Einführung eines Mindestlohns. VION setze sich schon seit mehr als drei Jahren für die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns ein, erklärte Schöttl. Müller erwartet, dass sich die Fleischbranche in nächster Zeit auf einen tariflichen Mindestlohn einige. Das sei wichtig für die Bedingungen der Arbeitnehmer, die über Werkverträge engagiert würden.

PDF herunterladen

Managementteam von VION Food Deutschland übernimmt Aufgaben der Geschäftsführung

Der internationale Lebensmittelkonzern VION Food befindet sich in einer entscheidenden Phase der strukturellen und organisatorischen Veränderung. Damit dieser Prozess auf dem wichtigen deutschen Markt zügig und erfolgreich voran gebracht wird, hat der Vorstand von VION das gesamte Managementteam von VION Food Deutschland mit den Aufgaben der Geschäftsführung betraut.

Stefaan Vansteenkiste, Erik Schöttl, Bernd Stange, David Müller-Elmau, Bernd Stark, Gereon Schulze Althoff, Heinz Schweer, Michel Govaert und Armin Trinkwalder zeichnen für das operative Deutschland-Geschäft verantwortlich. Das deutsche Managementteam wird geleitet von Stefaan Vansteenkiste, Direktionsvorsitzender von VION Food. Norbert Barfuß, bisher Geschäftsführer von VION Food Deutschland, zieht sich aus der Geschäftsführung zurück.

Diese betriebliche Umorganisation hat keine Auswirkungen auf den deutschen Markt und die Beziehungen zu Kunden und Lieferanten. VION betont, dass die bisher operativ Verantwortlichen im deutschen Managementteam ihre Aufgaben verantwortlich wahrnehmen und für die Kontinuität im Tagesgeschäft stehen.

Der Vorstand von VION hat volles Vertrauen, dass das umgestaltete deutsche Führungsteam die erforderlichen strukturellen Veränderungen im Unternehmen positiv umsetzen wird. So seien bereits die vor wenigen Tagen angekündigten Maßnahmen am Standort Hilden erfolgreich eingeleitet worden. Das Ziel von VION Food ist es, noch stärker, effizienter und kundenorientierter zu werden.

PDF herunterladen

VION verkleinert den Standort Hilden

Im Rahmen einer Optimierung seiner 39 Standorte in Deutschland wird der Fleischkonzern VION den im November 2013 auslaufenden Vertrag für die angemieteten Immobilien der Betriebsstätte Hilden nicht verlängern. „Wir werden den Bereich Fresh Meat mit der Rinder- und Kalbfleischzerlegung stärken und in unseren eigenen Betriebsteilen fortführen“, sagt Deutschland-Geschäftsführer Norbert Barfuß. „Damit sichern wir die Zukunft unseres wichtigen Standorts Hilden.“

Die Bereiche Convenience und Gefrierhaus, die in den angemieteten ca. 20.000 qm großen Betriebsteilen produzieren, werden an anderen VION-Standorten fortgeführt. Barfuß: „Wir nutzen in Zukunft für diese Produktionsbereiche freie Kapazitäten in unseren eigenen Immobilien in Großostheim, Weimar und Badbergen. Für unsere Kunden ändert sich nichts, sie werden wie von Hilden auch von den anderen Standorten pünktlich und zuverlässig beliefert.“ Der Bereich International Business (Internationaler Fleischhandel) wird an den Standort Hamburg verlegt.

An diesem Montagmorgen, 3. Juni 2013, informierte die Geschäftsführung die Belegschaft auf einer Betriebsversammlung über die anstehenden Maßnahmen. Mit dem Betriebsrat der VION Hilden GmbH und der VION Kühlhaus GmbH werden in Kürze Gespräche über Interessenausgleich und Sozialplan für die etwa 100 betroffenen Mitarbeiter aufgenommen.

PDF herunterladen

VION liefert Schweinefleisch mit dem Einstiegslabel des Deutschen Tierschutzbundes

Düsseldorf. Als erster deutscher Fleischkonzern erhält die VION Food Group das Label der Einstiegsstufe „Für Mehr Tierschutz“ des Deutschen Tierschutzbundes für Schweinefleisch. Unabhängige Gutachter haben in den vergangenen Wochen 15 landwirtschaftliche Betriebe mit 20 Ställen sowie den VION-Schlacht- und Verarbeitungsbetrieb in Zeven zertifiziert. „Unsere engagierten Landwirte erfüllen die hohen Kriterien für mehr Tierschutz, daran haben wir als Unternehmen in den vergangenen zwei Jahren entscheidend mitgewirkt“, erklärt VION-Geschäftsführer Norbert Barfuß. „Damit sind wir einen entscheidenden Schritt vorangekommen, um Handel und Verbrauchern den Wunsch nach mehr Tierschutz in der Fleischerzeugung zu bieten.“

Seit dieser Woche liefert VION an die Handelsunternehmen Kaiser´s Tengelmann und EDEKA Minden-Hannover. Das Fleisch ist als SB-Produkt zunächst in Filialen von Kaiser´s, Reichelt und EDEKA in der Region Berlin und Brandenburg erhältlich. Anfang Februar folgt die Coop eG Kiel und bietet als erster Lebensmitteleinzelhändler in Deutschland ent-sprechendes Fleisch an der Bedienungstheke an. Zum Start wird das in Deutschland nur von VION gelieferte Schweinefleisch der Einstiegsstufe in mehr als 230 Märkten angeboten.

Seit zwei Jahren hat VION das Tierschutzlabel-Projekt des Deutschen Tierschutzbund begleitet und mitentwickelt. Dr. Heinz Schweer, Landwirtschaftlicher Direktor von VION und Mitglied im Labelrat des Deutschen Tierschutzbundes, setzt sich seit vielen Jahren für mehr Tierschutz in der landwirtschaftlichen Erzeugung ein. „Wir haben gute engagierte Landwirte ausgesucht, die ihre Ställe für tiergerechtere Bedingungen neu strukturiert haben“, sagt Dr. Schweer. „Unsere Schweine haben nun mindestens ein Drittel mehr Platz im Stall und damit mehr Bewegungsfläche zur Verfügung, klare strukturierte Buchten mit Freß-, Liege- und Aktivitätsbereichen sowie zusätzliches Beschäftigungsmaterial mit Stroh.“ Die Kriterien für die Zertifizierung sehen den Verzicht auf vorbeugenden Antibiotikaeinsatz vor. Erkrankt ein Tier, darf es nur nach Einzeldiagnose eines Tierarztes mit Medikamenten behandelt werden. Der Einsatz von Reserveantibiotika für die Humanmedizin (Cephalosporine der 3. und 4. Generation, Fluorchinolone) ist verboten.

Weiterhin ist eine regionale Erzeugung und Verarbeitung Pflicht im Programm des Tierschutzlabels. Die zulässigen Entfernungen zwischen Erzeugern und Schlachtbetrieb sind auf maximal 200 Kilometer begrenzt. Durch die regionale Struktur von VION in Deutschland werden bisher schon die gesetzlich vorgeschriebenen Transportzeiten von acht Stunden weit unterschritten. Selbst die zulässige Transportdauer von vier Stunden im Tierschutzprogramm schöpft VION nicht aus. Das bedeutet weniger Stress für die Tiere.

VION-Geschäftsführer Norbert Barfuß sieht sein Unternehmen in Deutschland als „Motor einer Entwicklung für mehr Tierschutz“. Das Unternehmen hat eine hohe sechsstellige Summe investiert, um dem Wunsch der Verbraucher nach mehr Tierschutz in der Mast gerecht zu werden. „Wir haben unsere Landwirte für die Testphase sorgfältig ausgewählt“, sagt Barfuß. Der Konzern wird im ersten Jahr Fleisch von 40 000 Schweinen nach den Tierschutzkriterien liefern. Barfuß: „Wenn Handel und Verbraucher mehr Fleisch wünschen, das unter höheren Tierschutzstandards produziert wurde, können wir kurzfristig auch mehr liefern.“ Der VION-Chef hält mittelfristig einen Marktanteil von 20 Prozent Tierschutzfleisch in Deutschland für möglich.

Das Unternehmen VION unterstreicht sein Engagement für mehr Tierschutz zusätzlich durch den Start einer Informationsplattform im Internet. Verbraucher, Handel und Landwirte können sich ab sofort über das neue Tierschutz-Programm auf der neuen VION-Website www.aktivertierschutz.com informieren. Landwirte und Handelspartner werden vorgestellt, Wissenschaftler kommen zu Wort, Dr. Schweer antwortet auf Fragen von Verbrauchern und Landwirten. Auch in den Social Networks Facebook und Twitter ist der aktive Tierschutz von VION als Informationsquelle präsent. Dr. Heinz Schweer: „Im Internet wollen wir nicht nur informieren, sondern auch zeigen, dass wir in der Tierhaltung nichts zu verbergen haben. Wir schaffen damit ein hohes Maß an Transparenz.“

PDF herunterladen

Ammoniak-Leckage: Sicherheitssysteme reagierten sofort – Bad Bramstedt läuft wieder

Die staatlichen Behörden, Polizei und Feuerwehr, haben an diesem Donnerstagvormittag keine Einwände zur uneingeschränkten Wiederaufnahme der Produktion in dem Betrieb der VION Food Group in Bad Bramstedt gehabt. In der Nacht und am frühen Morgen war es durch geringfügiges Entweichen des Kühlmittels Ammoniak kurzfristig zu einer Unterbrechung der Betriebsabläufe gekommen.

Die automatische Einschaltung aller Sicherheitssysteme und die schnelle Reaktion der verantwortlichen Mitarbeiter haben am frühen Morgen einen größeren Schadensfall verhindert. Gegen vier Uhr war eine Leckage im Bereich der Frostung aufgetreten mit der Folge, dass eine geringe Menge des Kühlungsmittels Ammoniak entwich. Alle Ventile und Pumpen des Kühlungssystems wurden sofort gestoppt, die Trägheit der Lüftungsanlage war jedoch dafür verantwortlich, dass Ammoniak bis in den Bereich der Rinderzerlegung gelangte. Das Leck wurde durch eigene Mitarbeiter abgedichtet, die hinzugezogene Freiwillige Feuerwehr Bad Bramstedt stellte bei ihren Messungen keine belastenden Werte fest und gab kurze Zeit später den Betrieb für die 80 Mitarbeiter in der Zerlegung wieder frei.

Nach dem Wiederanfahren der Produktion kam es wenig später durch Probleme im Bereich der Lüftung erneut zu einer erhöhten Ammoniakkonzentration. Mehrere Mitarbeiter klagten über Reizung der Atemwege. Neun Beschäftigte wurden kurzfristig zur Behandlung in Krankenhäuser eingeliefert, sie konnten aber wenig später die Stationen wieder verlassen. Erneute Messungen der Feuerwehr ergaben keine weiteren Belastungen der Luft mit dem Kühlmittel. Seit 12 Uhr am Mittag läuft die Produktion bei VION in Bad Bramstedt normal und ohne Störungen.

Das Unternehmen hat einen externen und unabhängigen Gutachter gebeten, den Vorfall zu untersuchen und aufzuklären.

PDF herunterladen

Tierfreundliches Fleisch kommt in den Supermarkt

Die VION Food Group geht neue Wege in der Schweineaufzucht. Als erster deutscher Fleischerzeuger bringt das Unternehmen Schweinefleisch auf den Markt, das mit dem Label „Für mehr Tierschutz“ des Deutschen Tierschutzbundes ausgezeichnet ist. Das Unternehmen sorgt damit für ein besseres Wohlergehen der Tiere. Landwirtschaftsminister Gert Lindemann macht sich auf dem Hof von Christoph Becker ein Bild von den neuen Aufzuchtkriterien.

Erstmals in Deutschland hat der Deutsche Tierschutzbund zusammen mit Wissenschaftlern und unter Beteiligung von VION ein Programm zur Verbesserung der Tierhaltung entwickelt. Die Tiere haben 30 Prozent mehr Platz im Stall, sie können sich freier bewegen und haben mehr Beschäftigungsmöglichkeiten, wie zum Beispiel Strohpellets. Auch die Transportzeiten halbieren sich: Schweine dürfen statt acht nur noch maximal vier Stunden befördert werden.

„Für mehr Tierschutz ist ein wegweisendes Modellprojekt für die Landwirtschaft, den Lebensmittelhandel und die Verbraucher in Niedersachsen“, so Gert Lindemann, Niedersächsischer Minister für Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz und Landesentwicklung. „Dabei ist mir besonders wichtig, dass die jetzt gesammelten Erfahrungen in die Entwicklung eines bundes- und europaweiten Tierschutzlabels einfließen, nur so ist am Ende ein Mehr an Transparenz für alle Verbraucher möglich“.

VION kooperiert in der Startphase mit fünfzehn Landwirten aus zwei Erzeugergemeinschaften (der VzF Uelzen und der NFZ Erzeugergemeinschaft Schleswig-Holstein), die zwanzig Ställe in Niedersachsen und Schleswig-Holstein betreiben. Der Konzern unterstützt die Landwirte beim Umbau der Ställe und garantiert die Abnahme der Tiere zu höheren Erzeugerpreisen. Dr. Heinz Schweer, landwirtschaftlicher Direktor der VION Food Group, sagt: „Wir wollen ein Signal setzen. Am Markt, beim Handel, bei Erzeugern und bei Verbrauchern. Der Wunsch nach tiergerechter Haltung wird immer größer. Wir schätzen das Marktpotenzial für unsere neuen Produkte auf zehn bis fünfzehn Prozent ein.“

Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes erklärt: „Wir müssen die Landwirte da abholen, wo sie sind und machbare Lösungen anbieten. So lange Fleisch gegessen wird und der Gesetzgeber nicht handelt, müssen wir uns um die Tiere kümmern, die in tierschutzwidrigen Haltungssystemen leben.“

Wissenschaftlich begleitet wird das Programm vom Friedrich-Löffler-Institut für Tierschutz und Tierhaltung in Celle, vom Institut für Tierhaltung der Universität Kiel sowie dem Fachbereich Marketing für Lebensmittel und Agrarprodukte der Universität Göttingen.

Mit dem Label können sich Verbraucher erstmals in Deutschland im Supermarkt aktiv für mehr Tierschutz entscheiden. Eine Studie des Marktforschungsinstituts Forsa kommt zu dem Ergebnis, dass zwei Drittel der Verbraucher den Aspekt Tierschutz bei ihrer Kaufentscheidung von Fleisch berücksichtigen würden. Das Programm ist ein Mittelweg zwischen Bio-Fleisch und herkömmlicher Aufzucht. Es entwickelt den Tierschutz weiter, ohne Produzenten und Verbraucher mit zu hohen Preissteigerungen zu überfordern.

Das mit dem Tierschutzlabel gekennzeichnete Fleisch kommt im Januar 2013 in die ersten Supermärkte. Größere Handelsketten bieten dann Produkte von zertifizierten landwirtschaftlichen Beitrieben in ihrem Sortiment an.

PDF herunterladen

Staatsanwaltschaft Düsseldorf stellt Ermittlungen gegen VION Hilden ein

Acht Monate nach Einleitung von Ermittlungen gegen die VION Hilden GmbH hat die Staatsanwaltschaft Düsseldorf das Verfahren gegen sämtliche Beschuldigte eingestellt. Anlass des von Durchsuchungen und Beschlagnahmen begleiteten Ermittlungsverfahrens war eine anonyme Anzeige, in der vor allem der Vorwurf der Umetikettierung von Rindfleisch erhoben wurde. Die Strafverfolgungsbehörde teilte dem Unternehmen in dieser Woche mit, dass die sehr aufwendig geführten Ermittlungen keine hinreichenden Anhaltspunkte für ein rechtswidriges Verhalten bei VION ergeben haben.

VION ist gegenüber Lieferanten und Verbrauchern ein verantwortungsbewusstes Unternehmen. Daher hatte VION ein hohes Interesse an der Aufklärung der anonym erhobenen Vorwürfe. Deshalb hat VION die Ermittlungen von Beginn in voller Kooperation begleitet und dafür sämtliche Betriebsabläufe einsehbar gemacht sowie Unterlagen und EDV-Daten zur Verfügung gestellt. Da die Produktion unter einer sehr engmaschigen Kontrolle der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung steht und sich hieraus nie nennenswerte Beanstandungen ergeben hatten, war die VION-Geschüftsführung von vornherein davon überzeugt, dass die erhobenen Vorwürfe gegen die Mitarbeiter unberechtigt waren. Der Einstellungsbeschluss bestätigt die Auffassung, dass kein strafrechtliches Verhalten vorlag und vorliegt.

PDF herunterladen

Strategie „Balancing the Future“ bestätigt VION verstärkt Foodaktivitäten

Der Lebensmittelhersteller VION Food Group hat in den vergangenen Monaten eine intensive Neuausrichtung seiner Mehrjahresstrategie „Balancing the Future“ vorgenommen. Anlass sind die Ergebnisentwicklung 2011 sowie die wirtschaftlichen Aussichten für die nächsten Jahre. VION sieht in der Neuorientierung eine Bestätigung der bisherigen Strategie, diverse Maßnahmen und Investitionen werden schnell und verstärkt durchgeführt.

Die Strategie und die Aktivitäten von VION Ingredients haben 2011 zu zufriedenstellenden Ergebnissen geführt. Die Wertschöpfungsstrategie und die Verstärkung der Nachhaltigkeit bei der Verarbeitung von Rohstoffen werden realisiert. VION Ingredients fokussiert sich weiterhin auf die verstärkte Optimierung der Produktion und Integration kürzlich übernommener Unternehmen wie Eastman Kodak in Amerika.

Der strategische Plan für die drei Heimatmärkte von VION Food – Deutschland, Niederlande und Großbritannien – zielt auf eine effektivere und effizientere Arbeitsweise. Das Ziel ist, die Produktivität der Unternehmen noch weiter zu erhöhen, die Qualität der Produkte ebenfalls zu erhöhen und die Kosten zu senken. Die meisten organisatorischen Änderungen und Maßnahmen in den Niederlanden und Deutschland wurden inzwischen identifiziert.

VION wird die Maßnahmen schnell durchführen, jedoch mit unterschiedlichen Ansätzen für die jeweiligen Länder und Märkte. Die Maßnahmen werden unter starker Berücksichtigung lokaler, regionaler und nationaler Bedingungen erfolgen. Produkte, die nicht in die Strategie passen, werden aus dem Gesamtsortiment gestrichen. Die Maßnahmen erfordern Personalabbau, im Overhead-Bereich wie auch durch Schließung von Werken. Entsprechend der CSR-Agenda (Corporate Social Responsibility) von VION wird der strategische Plan zu weniger Transportbewegungen und einer Erhöhung des Tierwohls führen. CEO und Vorstandsvorsitzender Dr. Uwe Tillmann: „Die Ausgangspunkte unserer Strategie wurden erneut bestätigt. Die Realisierung nachhaltiger Partnerschaften mit strategischen Kunden bleibt unvermindert von größter Wichtigkeit, jetzt und in Zukunft. Hierin investieren wir ganz ausdrücklich, ebenso wie in unsere Qualität und Effektivität. Vom richtigen Gleichgewicht und den richtigen Entscheidungen hängt unser künftiger Erfolg ab. Produktion, Logistik, ICT und Vertrieb werden wir weiter optimieren und damit auch die Kosten senken. Leider lassen sich dabei auch Personalabbau und die Rationalisierung bestimmter Aktivitäten nicht vermeiden. Im Interesse unserer Kunden, unserer Lieferanten und unserer Mitarbeiter fokussieren wir jetzt dabei stärker als je zuvor auf Wertschöpfung und auf unser Motto „Passion for Better Food“.

VION Food Netherlands

VION Food Netherlands konzentriert ihre Schweinefleischaktivitäten. Die Aktivitäten von VION Druten werden beendet und bei VION Boxtel und VION Groenlo untergebracht. Die Einzelhandelsproduktion wird zum größten Teil bei VION Retail Groenlo konzentriert. Die Produktion und das Sortiment von Encebe Vleeswaren in Boxtel werden im Hinblick auf die Marktentwicklungen geändert. Die Überkapazität des Logistik-Dienstleisters Distrifresh Boxtel wird angepasst. Die neue Organisation der Produktionsbetriebe wird auch Änderungen in den indirekten Abteilungen bzw. Stabsabteilungen bewirken. Alle geplanten Anpassungen und Investitionen zusammen werden voraussichtlich Folgen für die Arbeitsplätze von ca. 340 eigenen Mitarbeitern haben. VION setzt sich dafür ein, dass ein Teil dieser Mitarbeiter versetzt werden kann. Der Gruppenbetriebsrat von VION Food Netherlands wurde inzwischen um Stellungnahme gebeten.

VION Food Germany

Strukturanpassungen haben es ermöglicht, die Overheadkosten durch Bündelung von Aktivitäten deutlich zu senken. Bis Ende des Jahres 2012 erfolgt die Umsetzung eines Personalabbaus von mehr als 290 eigenen Mitarbeitern, davon etwa 125 eigene Mitarbeiter aus dem Overheadbereich. Mit den meisten der Betroffenen wurden bereits Gespräche geführt, die in den den nächsten zwei bis drei Wochen fortgeführt werden. VION prüft Versetzungsmöglichkeiten für die einzelnen Mitarbeiter. Die VION Food Germany optimiert zudem konsequent ihr Produktportfolio und fokussiert sich auf attraktive Märkte bei gleichzeitiger Kostensenkung. Durch die Anpassung der Produktionsprozesse und des Produktportfolios wurde in VION Wunstorf ein Personalabbau sowohl im Overhead als auch in der Produktion erforderlich. Die Verlagerung der Schweinezerlegung von VION Hilden an andere Standorte sowie eine Bereinigung des Produktportfolios machten einen weiteren Personalabbau notwendig.

VION Food UK

Der Umfang und die Komplexität des Geschäftsbereichs VION Food UK erfordert mehr Zeit und Aufmerksamkeit für eine sorgfältigere Analyse der strategischen Optionen als für die Niederlande und Deutschland. Diese Analyse wird zur Zeit durchgeführt.

PDF herunterladen

Wiederaufnahme des Regelbetriebs

Die Neonatologie des Evangelischen Krankenhauses Lippstadt (EVK) wird am morgigen Mittwoch den Regelbetrieb ihrer intensivmedizinischen Station wieder aufnehmen. Zuvor war das Ausbruchsgeschehen auf der Station, das auf die Besiedlung mit einem multiresistenten Darmkeim (2MRGN E.coli) zurückzuführen war, in Absprache mit dem Gesundheitsamt des Kreises Soest für beendet erklärt worden. Bereits am 26.9.2014 konnte das letzte der besiedelten Kinder die Station verlassen. Auf welchem Weg es allerdings zum Eintrag und zur Verbreitung des Keimes kommen konnte, ist weiterhin nicht abschließend geklärt.

Insgesamt haben fünf Begehungen sowohl durch Experten seitens der Behörden als auch durch externe Berater stattgefunden. Die daraufhin festgelegten Maßnahmen wie u.a. Abklatsch- und Umgebungsuntersuchungen, die Analyse von eingesetzten Medikalprodukten und die erfolgte Prüfung der baulichen Situation, die von allen Beteiligten als gut eingeschätzt wurde, haben keinen Hinweis auf die Ursache der Keimverbreitung gegeben.

Weiterhin wurden alle hygienerelevanten Abläufe geprüft und festgelegt, diese Prozesse auch zukünftig intensiv zu begleiten. Das Eingangsscreening, bei dem von jedem kleinen Patienten Proben gewonnen und auf potenziell krankmachende Keime untersucht werden, wurde bisher für alle früh geborenen Kinder unter 1500 g Geburtsgewicht gemäß der Empfehlung des Robert-Koch-Institutes durchgeführt. Nun wird für grundsätzlich alle Patienten der neonatologischen Intensivstation ein solches Eingangsscreening durchgeführt. Diese Screeninguntersuchungen werden im weiteren Verlauf des Aufenthaltes regelmäßig bei allen Patienten wiederholt. Weiterhin hat sich das Krankenhaus entschlossen, neu aufgenommene Patienten solange zu isolieren, bis der Keimstatus feststeht. Auch dieses ist eine sehr weitreichende Maßnahme zum Schutz der kleinen Patienten, die zugleich die maximale Aufnahmekapazität der Station von bisher 20 auf zukünftig 16 Kinder begrenzen wird.

Durch enge Zusammenarbeit zwischen geburtshilflicher Abteilung und Kinderklinik des EVK wird weiterhin sichergestellt, dass alle relevanten Informationen, die schon vorgeburtlich Hinweise auf das Vorhandensein von Keimen geben könnten, zeitnah zwischen den Abteilungen ausgetauscht werden.

Eine weitere Maßnahme betrifft die stationsinternen Verlegungen. Die Konzeptfunktion eines zentralen Aufnahme- und Überwachungszimmers, in dem zunächst alle Neuaufnahmen und kritisch kranken Kinder untergebracht wurden - um nach Überwindung einer kritischen Phase in andere Zimmer verlegt zu werden - wird in Absprache mit der Gesundheitsbehörde aufgegeben. Stattdessen wurden zwischenzeitlich alle Zimmer so ausgerüstet, dass Kinder unabhängig von ihrem Gesundheitszustand dort aufgenommen und bis zu ihrer Entlassung betreut werden können. Dazu wurden u.a. zusätzliche Monitore angeschafft und dem zentralen Patienten-Beobachtungssystem der Station angeschlossen.

Zudem wird mit der Händehygiene-Überwachung an einem wichtigen Punkt zur Vermeidung möglicher Keimverbreitung als intensiv-prophylaktischer Routinemaßnahme festgehalten. Sowohl vom Personal des Krankenhauses als auch den besuchenden Angehörigen, werden zukünftig in hoher Kontroll-Frequenz Abklatschuntersuchungen der Hände durchgeführt. Da die Kontrollen unangemeldet stichprobenartig erfolgen, wird das von externen Experten begutachtete Konzept sicherstellen, dass alle mit der Station K4 in Kontakt kommende Personen von diesem Screening erfasst werden.

Allesamt im Rahmen des Ausbruchsgeschehens entstandenen Ideen, Konzepte und Verfahren sind darauf ausgerichtet, einem erneuten Ausbruch entgegenzuwirken. Dabei gehen die beschlossenen Maßnahmen nach einer Übereinkunft der Klinikleitung und Mitarbeitervertretung über die offiziellen Empfehlungen für den Stationsbetrieb noch hinaus, wurden mit externen Experten besprochen und nach deren Maßgabe umgesetzt.

PDF herunterladen

Vorbereitung der Wiederaufnahme des Regelbetriebs

Nach Vorliegen aller Proben aus den Umfelduntersuchungen auf der neonatologischen Station des Evangelischen Krankenhauses Lippstadt gibt es bis heute noch keine Hinweise auf etwaige Verbreitungswege des Anfang vergangenen Monats – auf der Intensivstation für Frühgeborene – aufgetretenen 2MRGM E.coli Bakteriums.

Auch deshalb hat das EVK jetzt gemeinsam mit den Gesundheitsbehörden des Kreises Soest und Experten für Krankenhaushygiene hinsichtlich der Wiederaufnahme des Regelbetriebs der Station ein Maßnahmenpaket vereinbart, das in wesentlichen Teilen über die Empfehlungen des Robert Koch Instituts hinausgeht.

Sobald alle Patienten die so genannte K4 des EVK zeitnah verlassen haben, werden in den kommenden Wochen u.a. sämtliche Wasserversorgungsanschlüsse (Siphons, Armaturen etc.) ausgetauscht sowie mit neuen Keim- und Bakterienfiltern ausgestattet.

Darüber hinaus werden auch die organisatorischen Abläufe der Station dezentraler ausgestaltet und zukünftig auch die wenigen bisher nicht angeschlossenen Patientenzimmer der K4 mit dem zentralen Monitorsystem verbunden. Nach Umsetzung aller Maßnahmen wird die Station in Absprache mit dem Gesundheitsamt einer Abschlussdesinfektion nach den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts unterzogen.

Für den zukünftigen Regelbetrieb vereinbarten Klinik und Gesundheitsamt bis auf Weiteres u.a., dass die mikrobiologischen Screenings der Frühgeborenen vorsorglich auch für Kinder oberhalb eines Geburtsgewichts von 1.500 Gramm regelhaft durchgeführt werden. Zugleich wurde auch die Maßnahme, alle neu aufgenommenen Kinder der Pädiatrie auf den Nachweis von 2 MRGN E.coli zu screenen, um zunächst weitere vier Wochen verlängert.

Auch wird das EVK die Kontrolldichte der Desinfektion aller Inkubatoren der Station (mit Umgebungsuntersuchungen der Flächen) noch einmal intensivieren und bis auf Weiteres – nach Abstimmung mit dem Nationalen Referenzzentrum für gramnegative Erreger, Krankenhaushygienikern und Mikrobiologen sowie dem Gesundheitsamt – die Anzahl unangekündigter „Abklatschproben“ erhöhen.

PDF herunterladen

Weitere Kinder gesundheitlich stabil entlassen

Im Laufe dieser Woche konnte das Evangelische Krankenhaus Lippstadt weitere Kinder aus der Intensivstation für Frühgeborene entlassen. Ziel ist es - nachdem alle Kinder die Station verlassen haben - gemeinsam mit einem Experten für Krankenhaushygiene und dem Gesundheitsamt des Kreises Soest einen Fahrplan für die zeitnahe Wiederaufnahme des Regelbetriebes zu erstellen. Nach dem Auftreten eines E.coli Bakteriums 2 MRGN hatte der Keim bei zwei von zwischenzeitlich 14 Kindern der neonatologischen Station zu einer Infektion geführt. Eins der beiden Kinder ist am 17. Juli verstorben.

Zur Zeit sind noch vier mit dem Keim besiedelte Kinder auf der Station. Das zwischenzeitlich (zweite) am E.coli erkrankte Kind hat seine Infektion gut überstanden und ist wie die drei anderen in der Klinik verbliebenen Frühgeborenen gesundheitlich stabil. Alle anderen Kinder wurden bereits oder werden bis zu diesem Wochenende nach Hause entlassen.

Bis zur vorgesehenen Wiederaufnahme des Betriebes bleibt der mit den Gesundheitsbehörden vereinbarte Aufnahme-Stopp für intensivmedizinisch zu behandelnde Frühgeborene bestehen. Der Regelbetrieb der allgemeinen Entbindungs-, Neugeborenen- und Wöchnerinnen-Station des EVK bleibt unverändert erhalten.

Währenddessen gehen die Analyse der Ergebnisse und die Suche nach der Ursache des Ausbruchsgeschehens weiter. Bis zum heutigen Freitag gibt es noch keinen Hinweis, der Klinik und Behörden Aufschluss über den konkreten Verbreitungsweg des Keims gibt. Über den Fortgang der Untersuchungen wird das EVK regelmäßig informieren.

PDF herunterladen

Erste Entlassungen, aber ein Frühgeborenes infiziert

Erstmals seit dem Tod eines nur 650 Gramm schweren Frühgeborenen, Mitte des Monats auf der neonatologischen Station des Evangelischen Krankenhauses Lippstadt, ist eins der mit dem E.Coli Bakterium 2MRGN besiedelten Kinder erkrankt.

Das jetzt betroffene Kind ist jedoch deutlich älter und schwerer und wird seit Beginn der Erkrankung am gestrigen Mittwochabend mit einem Antibiotikum behandelt, auf das der Keim nach Mitteilung der Ärzte anspricht. Zwar stehen letzte Untersuchungen noch aus, doch ist nicht auszuschließen, dass das Bakterium zur Infektion geführt hat. Nach Rücksprache der Klinik mit den Gesundheitsbehörden des Kreises Soest bewegt sich bei zwischenzeitlich 14 besiedelten Kindern „das Auftreten dieser Infektion im erwartbaren Rahmen“.

Währenddessen konnten die ersten zwei der Kinder nach Hause entlassen werden. Die Entlassung eines dritten Kindes ist für morgen vorgesehen. Ein viertes – nicht infiziertes – Kind, das eine Erkrankung am Herzen hat, ist heute ins NRW-Herzzentrum Bad Oeynhausen verlegt worden.

Mit der Bitte festzustellen, inwieweit die geburtsmedizinische Abteilung des EVK vom Befall durch E.coli-Bakterien betroffen sein könnte, hatte die Klinik zwischenzeitlich ein externes Institut beauftragt. Alle 50 daraufhin genommenen Umgebungsproben, konkret u.a. aus den Kreißsälen sowie den Entbindungs- und Wöchnerinnenstationen des EVK, sind negativ getestet worden. Danach gibt es für eine weitere Verbreitung des Keims außerhalb der Station K4 keine Hinweise.

PDF herunterladen

Alle E.coli-Kolonien genotypisch identisch

Nach Untersuchungen des Nationalen Referenzzentrums für gramnegative Erreger der Ruhr-Universität Bochum kann die Herkunftsermittlung des auf der neonatologischen Station des Evangelischen Krankenhauses in Lippstadt (EVK) aufgetretenen E.coli Bakteriums 2 MRGN jetzt eingeschränkt werden. So ergab die Typisierung aller Isolate der mit dem Keim besiedelten Kinder „ein zu 100 Prozent genotypisch identisches Muster“, wie es im Bericht der Mikrobiologen heißt. Damit steht fest, dass es sich um einen Keim handelt, dessen Ursprung solitär einer Quelle zuzuordnen ist, und nicht um unterschiedliche Keime aus originär verschiedenen Quellen.

Um über mögliche Verbreitungswege des Keims mehr Informationen zu erhalten, werden unterdessen Verlegungsmuster der Patientinnen auf der Station recherchiert. Parallel dazu werden auf Empfehlung des Nationalen Referenzzentrums sämtliche Neu-Patienten aller Kinder-Stationen des Hauses auf das Vorkommen von 2 MRGN E.Coli getestet. Die bei jeder Neuaufnahme vorzunehmenden Screenings werden im weiteren Verbleib der Kinder im Krankenhaus wöchentlich wiederholt.

Des Weiteren werden die möglichen Ausbreitungswege des Keims auf der Intensivstation für Frühgeborene der Klinik fortwährend analysiert. Dazu hat das Krankenhaus noch am Freitag eine dritte Charge von insgesamt 40 zusätzlichen Umgebungsproben an das mikrobiologische Institut MVZ in Mönchengladbach überführt.

Alle 14 zwischenzeitlich mit dem E.coli Bakterium besiedelten Frühgeborenen sind weiterhin stabil gesund. Am Aufnahme-Stopp für die Intensivstation für Frühgeborene wollen Klinik und Gesundheitsamt jedoch bis auf weiteres festhalten.

PDF herunterladen

Erste Charge von Umgebungsproben ohne Befund

Die ersten 50 sogenannten Umgebungsproben aus der neonatologischen Station des Evangelischen Krankenhauses in Lippstadt sind ohne Befund geblieben. Das ergaben die mikrobiologischen Analyseergebnisse externer Untersuchungen, die der Klinik seit heute früh vorliegen.

Vorsorglich wurden gemeinsam mit den Gesundheitsbehörden des Kreises Soest bereits gestern weitere ca. 60 Proben auf der Station entnommen, die nun untersucht werden. Wie bereits in der ersten Charge, kontrollieren die Prüfer dabei „Umgebungslokationen“ auf der gesamten Station K4 des Krankenhauses. Die Streuung der Prüfstellen wird - auch aus Sicht der Gesundheitsbehörde – sicherstellen, dass sich die systematische Suche nach Herkunft und Verbreitung des aufgetretenen E.coli Bakterium 2 MRGN nicht vorzeitig auf ein so genanntes Indexzimmer konzentriert. In dem identifizierten zentralen Aufnahmezimmer der Station hatten sich zahlreiche der Frühgeborenen zumindest einmal zeitweise aufgehalten, die in der vergangenen Woche positiv auf den Keim getestet wurden.

Am Donnerstag vergangener Woche war ein 652 Gramm schweres Mädchen auf der Station verstorben, nachdem das Bakterium zu einer Infektion geführt hatte. Alle anderen mit dem Keim besiedelten Kinder wurden nicht infiziert und sind weiterhin stabil gesund. Die Ergebnisse der neuerlich entnommenen Proben werden nun Mitte kommender Woche erwartet.

PDF herunterladen

Erste Ergebnisse systematischer Aufarbeitung

In der vergangenen Woche war ein nur 652 Gramm schweres Mädchen acht Tage nach seiner Geburt verstorben, nachdem die Besiedlung mit dem E.coli Bakterium 2 MRGN zu einer Blutvergiftung geführt hatte. Im Zuge der systematischen Maßnahmen bei der Suche nach Herkunft und Verbreitung des E.coli Bakterium 2 MRGN auf der neonatologischen Station des Evangelischen Krankenhauses Lippstadt zeichnen sich erste Ergebnisse ab.

Bei einem zwischenzeitlich in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt vorgenommenen Kontroll-Screening von 14 Frühgeborenen, die die Intensivstation als unbesiedelt bzw. schon einmal negativ gescreent verlassen hatten, ist heute bei zwei Kindern ein positiver Nachweis für das E.coli festgestellt worden. Auch diese beiden Kinder sind, wie die bereits erfassten zwölf Patienten der Station, stabil gesund und nicht infiziert. Grundsätzlich ist die Besiedlung bei Kindern dieser Altersklasse medizinisch unbedenklich.

Darüberhinaus zeigen sich erste Ansätze dafür, dass Klinik und Behörden den örtlichen Herkunftsradius des Keims möglicherweise auf ein zentrales Aufnahmezimmer der Intensiv-Station für Frühgeborene eingrenzen können. Losgelöst von der nach Datenlage indizierten räumlichen Eingrenzung verteilt sich die Entnahme zusätzlicher ca. 60 sogenannter Umgebungsproben, die Klinik und Gesundheitsbehörden weiteren Aufschluss über den Keimquell geben sollen, weiterhin auf die komplette Station. Bereits vergangene Woche waren 50 Proben zur Analyse an externe Spezialisten gegeben worden. Die Ergebnisse werden am morgigen Donnerstag erwartet.

PDF herunterladen

Frühgeborene auf der Intensivstation mit E.coli Bakterium besiedelt – ein Mädchen gestorben

Auf der neonatologischen Intensivstation des Evangelischen Krankenhauses Lippstadt sind zwölf Frühgeborene mit dem E.coli Bakterium 2MRGN besiedelt. Ein Mädchen ist eine Woche nach der Geburt an diesem Donnerstagnachmittag auf der Station verstorben. Dass die Infektion zum Tod des Kindes geführt hat, ist medizinisch sehr wahrscheinlich. Die Klinikleitung hat die Gesundheitsbehörden des Kreises Soest, das Gesundheitsministerium in Düsseldorf sowie die Polizei informiert.

Als erste Maßnahme hat das Ev. Krankenhaus Lippstadt beschlossen, vorerst bis auf Akutfälle keine frühgeborenen Kinder auf der Intensivstation aufzunehmen. Die Eltern der zwölf auf der Station liegenden Frühgeborenen wurden von den leitenden Ärzten über die Keimbesiedlung ihrer Kinder informiert.

Für einige der Kinder gilt als sicher, dass dieses Bakterium mit hoher Wahrscheinlichkeit beim Geburtsvorgang von der Mutter auf das Frühgeborene übertragen worden ist. Für einen anderen Teil der Kinder ist der Übertragungsweg noch nicht geklärt. Externe Sachverständige unterstützen die Klinik bei der weiteren Aufarbeitung der Vorfälle.

Bei dem Keim handelt es sich um eine Variante des Echerischia coli Bakteriums, eines normalen physiologischen Darmkeims, der bei den Frühgeborenen allerdings in der Klassifikation 2 MRGN aufgetreten ist. In dieser Form spricht das Bakterium nicht mehr auf alle Antibiotika an, sondern nur noch auf sogenannte Reserveantibiotika. Eine Besiedelung ist nicht mit einer Infektion gleichzusetzen, die kann aber entstehen.

Das Evangelische Krankenhaus Lippstadt hat in den vergangenen Jahren sowohl im baulichen als auch im hygiene-technischen und organisatorischen Bereich viele Maßnahmen zur Infektionsprophylaxe durchgeführt. Unter anderem wird ein regelmäßiges Screening bei den Frühgeborenen nach den Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes durchgeführt.

PDF herunterladen

Jörg Lindner und Kai Richter sichern Bestand des Nürburgrings

  • Gesellschafter der Nürburgring Automotive GmbH schließen Vergleich mit der insolventen Besitzgesellschaft
  • NAG unterstützt neue Betriebsgesellschaft mit Managementleistungen und Personal
  • Exklusives Recht zur Durchführung der Formel 1

Die Nürburgring Automotive GmbH (NAG) wird nach dem an diesem Dienstag notariell beurkundeten Vergleich mit der insolventen Besitzgesellschaft Nürburgring GmbH weiterhin an der Traditionsrennstrecke präsent sein. Nach monatelangen, äußerst schwierigen Verhandlungen wurde am Ring von beiden Seiten ein Vertrag unterschrieben, der die Zukunft am Nürburgring sichert und die Konflikte der Vergangenheit zwischen Politik und Betreibern beendet.

Im Kern wurde in dem Vergleich mit der Aufrechnung von Forderungen und Verbindlichkeiten die Rechtsauffassung der NAG-Gesellschafter Jörg Lindner und Kai Richter bestätigt. Sie hatten in der Vergangenheit stets betont, die vertraglich festgeschriebene Pacht in vollem Umfang bezahlt zu haben. „Mit diesem Vergleich steht nun fest, dass die Kündigung unserer Verträge durch die Nürburgring GmbH im Auftrag der Landesregierung von Rheinland-Pfalz nicht gerechtfertigt war“, sagt NAG-Geschäftsführer Jörg Lindner.

Die bisherigen Betreiber des Nürburgrings haben in den Jahren 2010 bis 2012 den Umsatz in der Eifel verdreifacht – von 21 auf 63 Millionen Euro pro Jahr. In diesem Jahr erzielte die NAG einen Millionengewinn, das hatte es zuvor nie gegeben. „Das Ergebnis hätte noch höher ausfallen können, wenn nicht die länger als ein Jahr dauernde Auseinandersetzung mit dem Land allein auf unserer Seite mehr als zwei Millionen Euro an Beratungskosten verursacht hätte“, sagt Kai Richter.

Noch in diesem Jahr bezieht die Nürburgring Automotive GmbH neue Büroräume im Ringboulevard. Kai Richter: „Wir bleiben am Ring und werden unsere geschäftlichen Aufgaben auch in Zukunft hier wahrnehmen.“ Dazu gehört nicht nur das Management der Lindner Hotels, des Feriendorfes und des Gastronomiedorfes Grüne Hölle, sondern vor allem die Ausrichtung der Formel 1 im Jahr 2013. „Es kommt jetzt darauf an, dass wir die unterbrochenen Verhandlungen mit Formel-1-Chef Bernie Ecclestone erfolgreich zum Abschluss bringen“, sagt NAG-Geschäftsführer Jörg Lindner. In dem Vergleich ist geregelt, dass die NAG oder eine ihr verbundene Gesellschaft exklusiv im nächsten Jahr die Formel 1 auf dem Nürburgring ausrichten kann. Dafür stellt die neue Nürburgring Betriebsgesellschaft (NBG) der NAG den gesamten Nürburgring sowie Personal für die gesamte Veranstaltungszeit von ca. zwei Wochen zur Verfügung.

In dem Vergleich wurde zudem vereinbart, dass die NAG über einen so genannten Interimsvertrag Managementaufgaben leistet, bis ein neuer Eigentümer des Nürburgring-Komplexes gefunden ist. Die bisherige operative NAG-Geschäftsführung wird der Nürburgring Betriebsgesellschaft zur Verfügung gestellt, um das Tagesgeschäft zu gewährleisten. Darüber hinaus haben alle Mitarbeiter der NAG das Recht, dem Betriebsübergang zur neuen Betriebsgesellschaft zu widersprechen. Die NAG würde ihre Beschäftigten dann gegen Erstattung der Personalkosten an die NBG ausleihen.

Mit dem jetzt geschlossenen Vergleich ermöglichen die NAG-Gesellschafter Jörg Lindner und Kai Richter den Insolvenzverwaltern die Einleitung des von der EU geforderten Verkaufs des Nürburgrings. Die NAG wird sich in dem Ausschreibungsverfahren um den Nürburgring bewerben.

PDF herunterladen

Großer Motorsport, Events, Messen und Kongresse – 2013 sind alle Termine sicher

An diesem Wochenende gastiert die DTM auf dem Nürburgring. Nach vier Wochen Pause startet die attraktivste Tourenwagenserie Europas in der Eifel in ihre zweite Saisonhälfte. Mit zahlreichen Events rund um die Strecke präsentiert sich der Nürburgring dem Veranstalter ITR, den Sponsoren und Zuschauern von seiner besten Seite. Management und Mitarbeiter der Betreibergesellschaft Nürburgring Automotive GmbH gewährleisten wieder ein reibungsloses und spannendes Motorsportspektakel auf der legendärsten Rennstrecke der Welt.

Wie die DTM an diesem Wochenende sind auch alle anderen Veranstaltungen am Nürburgring gesichert und gewährleistet. In diesem Jahr und auch in Zukunft. Für kommende Sport-Events oder Messe- und Kongressveranstaltungen besteht kein Risiko. Die Betreiber des Nürburgrings planen und organisieren die nächste Saison im Jahr 2013 mit großen Motorsportveranstaltungen wie Formel 1, 24-Stunden-Rennen, Truck Grand Prix, Eifelrennen und natürlich DTM. Neben dem Festival Rock am Ring werden auch die anderen Events wie Fisherman´s Strongman Run, Rad am Ring und Nürburgring Triathlon wieder Highlights im Programm sein.

Die Kunden des Nürburgrings können sich weiterhin auf die zuverlässige Beratung, Betreuung und Durchführung ihrer Veranstaltungen durch die Nürburgring Automotive GmbH verlassen. Die aktuelle politische Diskussion um die Zahlungsunfähigkeit der staatlichen Besitzgesellschaft der Immobilien am Nürburgring haben keine Auswirkungen auf die normale Geschäftstätigkeit des Betriebs.

Die Insolvenzgeschäftsführer und -verwalter des Landesbetriebs Nürburgring GmbH haben außerdem verbindlich zugesichert, dass sie den Betrieb und die Veranstaltungen für die nächsten Jahre sicherstellen und der Betreibergesellschaft das Areal zur Durchführung von Veranstaltungen auf jeden Fall zur Verfügung stellen. Sollte es im Verlauf des Insolvenzverfahrens durch Ausschreibung zu einem Eigentümerwechsel der Immobiliengesellschaft kommen, sind alle Veranstaltungsverträge der Nürburgring Automotive GmbH so abgefasst, dass ein neuer Besitzer des Nürburgrings an bestehende Vereinbarungen zur Durchführung von Messen, Kongressen und Motorsport-Rennen gebunden ist. Genau diese Sicherheit würde ein neuer Eigentümer aber auch verlangen: Einen Nürburgring mit vielen attraktiven Events und Veranstaltungen, im Jahr 2013 und darüber hinaus.

PDF herunterladen

NAG-Gesellschafter Jörg Lindner und Kai Richter: Ecclestone würde bei Formel 1 am Nürburgring auf Fahrerfeld-Gebühr verzichten und ab 2013 als Veranstalter auftreten

Die Gesellschafter der Nürburgring Automotive GmbH, Jörg Lindner und Kai Richter, haben sich am Donnerstag der vergangenen Woche in London mit Formel-1-Chef Bernie Ecclestone auf ein Konzept verständigt, nach der auch künftig die Formel 1 auf dem Nürburgring gesichert ist. Bereits ab dem Rennen 2013 würde Ecclestone auf die Zahlung einer Fahrerfeld-Gebühr verzichten. Damit entfielen künftig Zuschüsse des Landes Rheinland-Pfalz für das Rennen.

Im Gegenzug würde Ecclestone als Veranstalter am Nürburgring auftreten und sämtliche Kosten tragen, aber auch alle Einnahmen beanspruchen. Als Basis dieser Vereinbarung erwartet der Formel-1-Chef die Bereitstellung der Rennstrecke und der Anlagen sowie des erforderlichen Personals für den bisher üblichen Veranstaltungszeitraum von ca. 14 Tagen. Als lokaler Partner bei der Durchfü̈hrung des Rennens würde die NAG, die Grand Prix Rheinland Pfalz oder eine andere Schwestergesellschaft auftreten.

Über dieses Ergebnis unterrichtete die Nürburgring Automotive GmbH am Montag dieser Woche in Düsseldorf den rheinland-pfälzischen Innenminister Roger Lewentz. In dem konstruktiven Gespräch machte die NAG deutlich, dass es nur noch ein kleines Zeitfenster für die Zustimmung des Landes für die nun erreichte Lösung künftiger Formel-1-Rennen in der Eifel gebe und erwartet hierzu eine kurzfristige positive Stellungnahme.

Minister Lewentz wurde außerdem über das Vertragsangebot der NAG an die Konzertagentur Marek Lieberberg für weitere zehn Jahre „Rock am Ring“ informiert. Die NAG machte deutlich, dass sie auch hier eine Zustimmung des Landes für den Vertragsabschluss erwartet. Das Gleiche gilt für Vertragsverhandlungen mit dem ADAC über die Verlängerung der Veranstaltungen 24-Stunden-Rennen und Truck-Grand Prix. Die NAG betonte gegenüber dem Minister, dass mit dem vorgeschlagenen Vorgehen sich alle Großveranstaltungen am Nürburgring dauerhaft sichern ließen.

PDF herunterladen

Jörg Lindner und Kai Richter bieten Veranstalter Marek Lieberberg einen 10-Jahres-Vertrag für „Rock am Ring“ an

„Rock am Ring gehört seit mehr als 25 Jahren zum Nürburgring, das wird auch in Zukunft so bleiben“, sagt Jörg Lindner, Geschäftsführender Gesellschafter der Nürburgring Automotive GmbH (NAG). Als Ergebnis intensiver Überlegungen ist das Angebot für einen 10-Jahres-Vertrag „Rock am Ring“ bis ins Jahr 2022 Konzertveranstalter Marek Lieberberg übermittelt worden. NAG-Gesellschafter Kai Richter sagt: „Diese phantastische Veranstaltung gehört zum Nürburgring. Wir haben alles getan, damit die Musikfans aus ganz Europa auch im nächsten Jahrzehnt an den Ring pilgern können. Wir wollen diese populäre Veranstaltung am Ring halten.“

Veranstalter Marek Lieberberg hat am Montag dieser Woche von der Nürburgring Automotive GmbH das neue Vertragsangebot erhalten, das nunmehr wirtschaftlich und juristisch geprüft werden soll. Jörg Lindner und Kai Richter bieten mit diesem Kontrakt dem Konzertveranstalter langfristige Planungssicherheit. „Wir können einen Vertrag schließen, allerdings nur unter dem Vorbehalt, dass Mainz zustimmt“, sagt Jörg Lindner. Die Geschäftsführung der Nürburgring Automotive GmbH geht fest davon aus, dass die Landesregierung von Rheinland-Pfalz einen Zukunftsvertrag für „Rock am Ring“ unterstützt.

PDF herunterladen

SEABOB F5 – Premiere auf der boot 2013

Hightech-Messeneuheit garantiert Wassersport-Spaß in einer neuen Dimension

Ob in Miami Beach, Cap Antibes oder Al Mamzar in Dubai, also den Hotspots der Strände dieser Welt – das gespannte Geraune unter Wassersport-Enthusiasten war schon nicht mehr zu überhören: „CAYAGO kommt mit einem neuen Seabob!“ – Mag die Gerüchteküche die Entwickler der Hightech-Manufaktur noch einmal befeuert haben oder nicht – pünktlich zur „boot 2013“ stellt der Stuttgarter Anbieter von Luxury Seatoys sein neuestes Spielzeug vor: den SEABOB F5.

Quantensprung in eine neue Gewichtsklasse

Schon der erste Blick auf dem CAYAGO-Stand der „boot 2013“ (Halle 10, Stand A 21) deutet an, was den Messenovizen von all seinen Vorgängern unterscheidet: Der SEABOB F5 wirkt filigraner und verspricht noch wendiger zu sein. Und – der Eindruck stimmt. Mit einem extrem geringen Gewicht von nur 29 kg ist es den Ingenieuren gelungen, das Handling des SEABOB nicht nur im Wasser, sondern auch an Land buchstäblich (noch) leichter zu machen und dabei Spritzigkeit und Agilität des Wassersport-Vergnügens in eine neue Dimension zu führen. Mit dem bekannten, weltweit patentierten E-Jet Power System bringt der SEABOB F5 in vier Leistungsgängen bis zu 480 Newton ins Wasser – ein Leistungsprofil, das sportlichen Charakter und optimalen Fahrspaß garantiert. Die herausragende Dynamik als Resultat seiner hohen Fahrleistung in Kombination mit dem geringen Leistungsgewicht macht den SEABOB F5 zum idealen Spielzeug – und Wasser, egal wo er hineintaucht, zu seinem Element. So werden selbst größere Poolanlagen zum Wasserspaß-Revier des F5, dessen hydrodynamische Formgebung ihm seine besondere Agilität verleiht.

E-JET POWER SYSTEM - Antrieb ohne Emissionen

Ob beim entspannenden Cruisen, dem sportlichen Fahren oder beim Tauchen in bis zu 40 Metern Tiefe – dank seiner Elektrotechnologie kraftvoll und dabei nahezu lautlos ist der SEABOB absolut umweltfreundlich in seinem Element. Bei der Maschine handelt es sich um einen High-Torque-Synchron-Antrieb mit mikroprozessorgesteuertem 3-Phasen-Sinus-Power-Management. Durch modernste Technologie erzielt dieser Motor ein optimales Drehmoment mit einem außergewöhnlichen Wirkungsgrad. Dazu liefern hocheffiziente High-Energy Lithium-Mangan-Akkumulatoren die Energie für das Triebwerk, das den SEABOB F5 – steuerelektronisch programmierbar – bis in eine Tauchtiefe von 40 Metern führt.

Technische Angaben SEABOB F5:

Motorleistung max. 2,1 kW
Antrieb 480 N
Geschwindigkeit max. 15 km/h
Tauchtiefe max. 40 m
Maße in mm 1.152 x 507 x 372
Gewicht 29 kg